Heilpraktiker gehen den Ursachen für Pollenallergien auf den Grund

(mpt-600). Juckende und brennende Augen sowie eine schniefende Nase sind lediglich einige Symptome, die Pollenallergiker Jahr für Jahr aufs Neue quälen. Die Schulmedizin geht gegen die typischen Heuschnupfensymptome vor allem mit Desensibilisierungen und Antihistaminika vor – beispielsweise mit Cortison oder Cetirizin. Diese Therapien mindern und unterdrücken die Beschwerden zwar, beseitigen die Ursachen für die allergischen Reaktionen jedoch nicht. Zudem reagiert der Organismus oft auch mit eher unangenehmen Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und einer höheren Anfälligkeit für Infekte.

Die Selbstheilung stärken

„In der Naturheilkunde versteht man die Pollenallergie als ein Problem des gesamten menschlichen Organismus“, erklärt die Heilpraktikerin Hiltrud Stäblein aus Würzburg. Daher zielen zahlreiche therapeutische Konzepte der Naturheilpraxis darauf ab, die Überreaktion des Immunsystems wieder in eine natürliche und gesunde immunologische Regulationsfähigkeit zurückzuführen – schließlich sind die meisten Reizauslöser an sich unschädliche Außenreize. „Durch die ausführliche Anamnese und eine ganzheitliche Diagnostik lassen sich die Ursachen einer Pollenallergie erkennen, um individuell behandeln zu können“, erläutert Stäblein. Bewährte Therapien sind eine Darmsanierung, spezielle Ernährungsweisen sowie die Fußreflexzonentherapie, die allesamt die Selbstheilungskräfte mobilisieren sollen.

Kosten werden nicht übernommen

Die gesetzlichen Kassen übernehmen die Ausgaben für Behandlungen beim Heilpraktiker jedoch grundsätzlich nicht. Patienten müssen die Rechnung daher selbst tragen – es sei denn, sie haben eine private Zusatzversicherung. Bei der Heilpraktiker-Zusatzversicherung „Natürlich-Gesund-Extra“ der Ergo Direkt Versicherungen beispielsweise ( https://ergodirekt.de/de.html ) werden bis zu 75 Prozent der Kosten oder ein Maximum von 1.000 Euro je Jahr für die ambulante Behandlung durch Heilpraktiker und Ärzte für Naturheilverfahren zurückerstattet. Dabei übernimmt der Direktversicherer im Rahmen dieser Police auch anteilig die Kosten für die nötigen Arzneimittel sowie für Schutz- und Reiseschutzimpfungen.

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