Hebammenmangel in Nordrhein-Westfalen?

Im Forschungsprojekt ‚Geburtshilfliche Versorgung durch Hebammen in Nordrhein-Westfalen‘ werden sowohl die Sichtweisen von Hebammen als auch die von Frauen zur Versorgung durch Hebammen in NRW berücksichtigt. Prof. Dr. Nicola Bauer, Leiterin des Studienbereichs Hebammenwissenschaft der hsg Bochum, hat bereits im Rahmen der Studie die Hebammen in NRW befragt: „Mir ist es wichtig herauszufinden, wo aus Sicht der Hebammen die Probleme liegen. Diese Informationen sind wichtig, denn diese Studie soll eine Datengrundlage für Maßnahmen von Seiten der Politik liefern.“ Die Befragung der jungen Mütter dauert noch an.

Prof. Dr. Rainhild Schäfers, Projektleiterin der Mütterbefragung und Professorin im Studienbereich Hebammenwissenschaft, erklärt: „Wir möchten herausfinden, wie zufrieden Mütter mit der aktuellen Versorgung durch Hebammen in NRW sind. Dabei interessiert uns insbesondere, ob und in welchen Bereichen Verbesserungsbedarf besteht. Daher ist uns wichtig, dass möglichst viele Mütter teilnehmen.“

Das Projektteam ist interessiert an den Erfahrungen aller Mütter: Wollten sie überhaupt eine Hebamme? Hatten sie eine Hebamme? Wie fanden sie die Betreuung? Frauen, die zwischen dem 1. Februar 2018 und dem 15. Juli 2018 ein Kind in NRW zur Welt gebracht haben, können sich noch bis zum 15. November 2018 an der Befragung beteiligen.

Genauere Informationen und den Zugang zur Befragung sind unter www.hebab.nrw zu finden. Die Befragung ist anonym und auch in Leichter Sprache, in Französisch, Englisch und Türkisch verfügbar.

Das Projektteam freut sich über jede Teilnahme. Gefördert wird die Studie HebAB.NRW durch das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (Förderkennzeichen LZG TG 72 001/2016).

Haben Sie noch weitere Fragen? Das Projektteam beantwortet Fragen, die per Mail an hebab.nrw(at)hs-gesundheit.de oder telefonisch unter: 0234 77727 785 eingehen.

wissenschaftliche Ansprechpartner:

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