„Hebammen-Bachelor“ macht Ausbildung durch Kooperation attraktiver

„Mit unserem neuen Angebot wird die Ausbildung zur Hebamme in Hamburg deutlich attraktiver, denn mit den Anschluss an europäische Standards ermöglichen wir den Absolventinnen zugleich auch eine bessere berufliche Mobilität im europäischen Raum“, sagt Holger Graber, Leiter des Bildungszentrums für Gesundheitsberufe (BZG) der Asklepios Kliniken. Das BZG ist mit 1.400 Auszubildenden, darunter allein rund 1.000 in der Gesundheits- und Krankenpflege, Hamburgs größter Ausbildungsbetrieb. Die Hebammenschule des BZG gehört mit 72 Ausbildungsplätzen zu den größten Hebammenschulen Deutschlands. „Das Kompetenzfeld ‚Gesundheit‘ unserer Hochschule wird durch den neuen Studiengang ‚Hebamme DUAL‘ ideal erweitert. Dass diese neue Kooperation mit einem so großen Partner wie Asklepios umgesetzt werden kann, freut uns ganz besonders“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr.-Ing Martin Betzler. Die designierte Studiengangsleiterin, Prof. Dr. Barbara Zimmermann, ergänzt: „Das Konzept dieser dualen Ausbildung ist wegweisend und wird sowohl einen Mehrwert für die zukünftigen Hebammen aber auch für deren Wirkungsstätten bieten.“

Gute Vernetzung von Praxis und Theorie
Die Ausbildung zur Hebamme umfasst auch künftig 3.000 praktische Stunden und 1700 theoretische Stunden. Die praktische Ausbildung findet in den Kliniken statt. „Der duale Studiengang Bachelor of Science als Hebamme bietet die Möglichkeit, die Hebammenausbildung mit einem Studium zu verknüpfen. Nach drei Jahren schließt die Ausbildung mit der staatlichen Prüfung ab um nach dem vierten Jahr mit dem Bachelor of Science als Hebamme auch die akademische Qualifikation zu erwerben“, erläutert BZG-Leiter Graber. Verpflichtend ist der Bachelor-Abschluss nicht, aber für die Interessierten beginnt das duale Studium mit Beginn der Hebammenausbildung. Neu in der Hebammenausbildung des BZG ist zudem die Möglichkeit für andere Kliniken, ihre künftigen Fachkräfte dort ausbilden zu lassen. Erste Kooperationsverträge mit Hamburger Kliniken wurden bereits unterschrieben.

Zum Hintergrund: Das Berufsgesetz für die Hebammenausbildung stammt aus dem Jahr 1985. Seither hat sich das Berufsbild der Hebamme deutlich verändert. Stichworte sind die häusliche Versorgung, die außerklinische Geburtshilfe und die hebammengeleitete Geburt innerhalb einer Klinik. Die jetzt durch die Kooperation von BZG und hochschule 21 ermöglichte akademische Qualifizierung trägt einer modernen, eigenverantwortlichen medizinischen und psychosozialen Versorgung von Frauen, Kindern und Familie Rechnung.

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