HAW Hamburg schließt Kooperation mit dem BKK und hhpberlin

„Planen und Entscheiden“, „Forschen und Entwickeln“ sowie „Konstruieren und Testen“ sind Kompetenzen, die die Fakultät Life Sciences am HAW Campus Bergedorf den Studierenden in den Studiengängen Hazard Control (HC) und Rescue Engineering (RE) vermittelt. Mit mehr als 400 Studierenden werden in diesem Fachbereich die zukünftigen Führungskräfte im Rettungswesen, im Bevölkerungsschutz sowie in der Gefahrenabwehr ausgebildet. Bislang kooperiert die Fakultät Life Sciences unter anderem mit dem Institut für Notfallmedizin (IFN) der Asklepioskliniken Hamburg und der DRF Luftrettung.

Nun konnte die HAW Hamburg für diese Studiengänge weitere renommierte Kooperationspartner gewinnen. Das 2004 gegründete Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern und das zentrale Organisationselement für die zivile Sicherheit. Es befasst sich mit den Themengebieten Krisenmanagement, Notfallvorsorge und kritische Infrastrukturen, Forschung und gesundheitlicher Bevölkerungsschutz sowie mit der Ausbildung von Studierenden.

Die „Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ)“ ist die zentrale Aus- und Fortbildungsstätte des BBK im gesamten Bevölkerungsschutz. Die AKNZ als Fusionspunkt interdisziplinärer Kompetenz ist ein Ort des Wissensaustausches. Entscheidungsträger und Führungskräfte des Bevölkerungsschutzes, der Politik, der Polizei, Streitkräfte und Nachrichtendienste kommen an die AKNZ, um sich zu vernetzen. Nun wird die AKNZ ab 2015 die neuen Studienmodule „Großschadensmanagement“ und „CBRN“ (chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahrstoffe) anbieten. Die Module werden aufgrund der in Deutschland einzigartigen Gebäude und Anlagen an der AKNZ in Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) durchgeführt. Die Praktika werden gemeinsam von Dozenten der AKNZ und Mitarbeitern der HAW Hamburg entwickelt wie auch ein Angebot für den Bereich der Wahlpflichtfächer.

Im Bereich des „Vorbeugenden Brandschutzes“ im Studiengang Gefahrenabwehr / Hazard Control konnte mit der Firma „hhpberlin – next generation fire engineering“ ein führender Akteur auf diesem Gebiet gewonnen werden. hhpberlin ist in überall in Deutschland vertreten und befasst sich mit Ingenieursmethoden im Brandschutz. Neben den Feldern Brandschutzplanung und Brandschutzkonzepte befasst sich hhpberlin auch mit Forschung und Simulation, wie beispielsweise bei Evakuierungsplanungen und Rauch- & Brandversuchen. Bauteiluntersuchungen, -prüfungen und weitere Ingenieursmethoden erweitern das Studienprofil. Die Studierenden werden ebenfalls die Möglichkeit bekommen, studienbegleitend die Ausbildung zum „Fachplaner für Brandschutz“ zu absolvieren, um ihr Kompetenzprofil zu stärken.

Aufgrund der Praxisnähe beider Kooperationspartner verzeichnet die HAW Hamburg dadurch einen Zugewinn in der Lehre und wird ihrem Anspruch angewandter Wissenschaft gerecht. Die HAW Hamburg, das BBK und hhpberlin sind zukünftig Partner in der Lehre, um die nachgefragten Sicherheitsspezialisten auszubilden. Der Kooperationsvertrag mit den beiden neuen Partnern wird am 24. Januar 2014 an der HAW Hamburg unterzeichnet.

Kontakt:
HAW Hamburg
Fakultät Life Sciences
Prof. Dr. Marc Schütte
Tel. 040.428 75-6250
marc.schuette@haw-hamburg.de

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