Hauptsache aktiv bleiben

(djd). Arthrose geht alle an. Denn dauerhaft verschont bleibt so gut wie niemand vom Gelenkverschleiß. Bei manchen können erste Beschwerden schon ab Mitte 30 auftreten, aber ab 60 ist fast jeder von den Gelenkbeschwerden betroffen. Dann schlägt man sich mit den typischen Symptomen herum: Nach längeren Ruhepausen kommt es in Schulter-, Hüft-, Knie- oder Fußgelenken zu den sogenannten „Anlaufschmerzen“ und einem Steifigkeitsgefühl. Das legt sich meist nach einigen Minuten in Bewegung wieder. Treten die Schmerzen öfter auf und halten länger an, ist es höchste Zeit, gegen Arthrose aktiv zu werden.

Sport ohne Schmerzen

Die Behandlung setzt an verschiedenen Punkten an und umfasst in der Regel Arznei- und Hilfsmittel, Bewegung sowie eine Ernährungsanpassung. Einer der wichtigsten Bausteine ist hier die Bewegung, denn durch kontinuierliches, schonendes Training werden die Muskeln, Bänder und Sehnen gestärkt. Das entlastet die Gelenke und regt zudem die Produktion körpereigener Gelenkflüssigkeit an, die wiederum den Knorpel schützt und mit Nährstoffen versorgt. Außerdem hilft Sport dabei, belastendes Übergewicht abzubauen.
Doch mit Schmerzen bringt Bewegung kein Vergnügen – und man gibt schnell wieder auf. Deshalb sollte mit dem Arzt vorab eine geeignete Schmerztherapie ausgearbeitet werden. Das können rezeptfreie Mittel mit Wirkstoffen wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure sein oder auch Injektionen mit speziell vernetzter Hyaluronsäure wie Synvisc. Sie wird direkt ins betroffene Gelenk injiziert, um die verloren gegangene Pufferung und Schmierung wiederherzustellen. Dies kann die Schmerzen langfristig lindern.

Was geht bei welcher Form von Arthrose?

Nun gilt es noch, die passende Sportart zu wählen und im Zweifel den behandelnden Arzt um Rat zu bitten. Denn nicht jedes Training ist für jede Arthroseform geeignet. Wenn etwa die Schulter betroffen ist, sollte man keinesfalls Gewichte heben. Auch Kegeln, Bowling, Tennis oder Golf sind hier nicht zu empfehlen. Gut ist dagegen alles, was die Schultern lockert und entspannt wie Schwimmen, sanftes Stretching und Gymnastik. Die Pendelbewegungen der Arme beim Walking sind ebenfalls förderlich. Überhaupt ist Nordic Walking bei nahezu allen Arten der Arthrose geeignet. Es kräftigt und mobilisiert Hüft-, Knie- und Fußgelenke, ohne sie zu stark zu belasten. Das Gleiche gilt für Aquagymnastik und Aquajogging, Schwimmen und Radfahren. Abzuraten ist von Sport, der abrupte Bewegungen, hohe Belastungen oder schnelle Drehungen erfordert wie etwa Abfahrtsski, Fußball, Tennis oder Squash. Weitere Informationen und Tipps zu Bewegung und Arthrosemanagement gibt es unter http://www.fit-und-mobil.info, wo man auch einen kostenlosen Newsletter bestellen kann.

Mit Bedacht trainieren

Darüber hinaus sollte man bei Gelenkbeschwerden einige Trainingsregeln beachten. So ist es ideal, dreimal pro Woche ein individuelles Sportprogramm zu absolvieren. Dabei langsam und vorsichtig beginnen und genügend Pausen einlegen. Denn Überforderung belastet die Gelenke zusätzlich und kann Arthrose verschlimmern. Bei Schmerzen lieber einen Gang zurückschalten. Erst wenn man ungewohnte Bewegungen ohne große Mühe beherrscht, sollte man die Intensität steigern.

Zusatz-Info:

Warum hochmolekulare Hyaluronsäure?

(djd). Wer sich für eine Behandlung mit Hyaluronsäure entscheidet, sollte dabei einige Dinge beachten. So sollte der behandelnde Arzt Erfahrung mit solchen Injektionen haben. Außerdem wählt man am besten ein Präparat, das in seinem Molekulargewicht dem der natürlichen Hyaluronsäure weitgehend entspricht, wie etwa Synvisc. Verschiedene Studien haben ergeben, dass auf diese Weise Schmerzen rascher und langfristiger gelindert werden. Die hochmolekulare Form kann außerdem als einzige die körpereigene Produktion von Gelenkschmiere anregen und den Knorpelabbau verzögern. Weitere Informationen dazu gibt das Arthrose-Infopaket, das unter http://www.synvisc.de/infopaket gratis angefordert werden kann.

Scroll to Top