Hartwig-Mathies-Preis an Greifswalder Forscher verliehen

Damit würdigte die bayerische Ärzteinitiative ein telemedizinisches Betreuungskonzept zum ambulanten Glaukom-Monitoring in Mecklenburg-Vorpommern, das (auch einmalig in der Augenheilkunde) im Rahmen der Integrierten Versorgung durch die Techniker Krankenkasse unterstützt wird. Teilnehmende Glaukompatienten können hierbei ihren Augeninnendruck im häuslichen Umfeld rund um die Uhr messen. Die Messwerte werden dann automatisch über die Telefonleitung zum behandelnden Augenarzt/-ärztin und in die Greifswalder Augenklinik zur ärztlichen Auswertung übertragen.

Die Jury hob hervor, dass das Glaukom-Monitoring „Teletonometrie MV“ nicht nur die fachmedizinischen Belange von Glaukompatienten sorgfältig analysiert hat. Hier konnten auch betriebswirtschaftliche-gesundheitsökonomische Daten für die telemedizinische Glaukomüberwachung vorlegt werden, die in Fachzeitschriften veröffentlicht worden sind. Das interdisziplinäre Forscherteam besteht aus Dr. Clemens Jürgens, Dipl. phys. Rico Großjohann und Prof. Frank Tost aus der Universitätsaugenklinik sowie Frau Dipl. oek. Tunia Swierk und Prof. Steffen Fleßa vom Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement.

Der Hartwig-Mathies-Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird für außerordentliches Engagement bei Untersuchungen zur Organisation, Methodik und Qualität innovativer Behandlungsformen vergeben. Mit dem Geld soll die Forschung auf diesem Gebiet weiter unterstützt werden.

Das Foto kann für redaktionelle Zwecke im Zusammenhang mit der Pressemitteilung kostenlos heruntergeladen und genutzt werden. Dabei ist der Name des Bildautors zu nennen.

Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Dr. Clemens Jürgens
Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde
Universitätsmedizin Greifswald
Ferdinand-Sauerbruch-Straße, 17475 Greifswald
Telefon 03834 86-5910
Telefax 03834 86-5950
juergens@uni-greifswald.de

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