„Hardware für Life Sciences“ aus dem TH-Lehr- und Forschungsbereich Mikrosystemtechnik

So sorgt ein flexibler „Zahnwurzelstift“ – gefertigt als spezieller UV-Lichtleiter mit ca. 500 optischen Mikrolinsen – dafür, dass bei einer Zahnwurzelbehandlung wesentlich kleinere Kanäle im Zahn aufgebohrt werden müssen. Diese patientenfreundliche Behandlungsmethode entstand in Kooperation mit zwei Firmen aus Brandenburg und einer Zahnarztpraxis aus Berlin.
Ein im Rahmen eines Verbundprojekts entwickelter miniaturisierter Bioreaktor dient der Züchtung und Kultivierung von menschlichen Zellen. Einsatzbereiche sind die pharmazeutische und medizinische Forschung. Durch Versuchsreihen an Zellen und Zellkulturen können z.B. Medikamente getestet oder neuartige Therapieansätze untersucht werden. Dies soll zum einen zu einer deutlichen Reduzierung von Tierversuchen und zum anderen zu Fortschritten bei der individuellen Behandlung von Patienten („Personalisierte Medizin“) führen.

Darüber hinaus stellt der TH-Lehr- und Forschungsbereich Telematik unter Leitung von Prof. Dr. Ralf Vandenhouten die in Zusammenarbeit mit der ixellence GmbH, Wildau, entwickelte Software ixTrend zur Speicherung von medizinischen Daten für die aktuelle und retrospektive Überwachung von „Philips IntelliVue“-Patientenmonitoren vor. Im Vortragsprogramm wird Prof. Birgit Wilkes – ebenfalls Lehr- und Forschungsschwerpunkt Telematik – das Projekt „Ermündigung“ mit neuen Konzepten, Lösungen und Diensten für die Gestaltung des persönlichen Umfeldes von Menschen mit Beeinträchtigungen erläutern. Es ist mit seinem komplexen Ansatz deutschlandweit einzigartig.

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