Handgeschicklichkeit im Arbeitskontext – Jacobs University sucht Probanden für neue Studie

Die berufstätigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen aus zwei verschiedenen Arbeitsfeldern stammen.

Für die erste Gruppe sind Menschen gesucht, in deren Berufen feinmotorische Tätigkeiten keine besondere Rolle spielen, z.B. Kaufmänner und -frauen, Servicemitarbeiter oder ähnliche Berufsbilder. Auch in ihrer Freizeit sollten diese Personen keinen Hobbies nachgehen, die äußerst viel Feinmotorik erfordern.

Für die zweite Gruppe werden Expertinnen und Experten der Handgeschicklichkeit (z.B. Optiker, Hörgeräteakustiker, Goldschmiede, Feinmechaniker etc.) gesucht.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten Rechtshänder sein und einer der folgenden Altersgruppen angehören: 18 bis 25 Jahre (hier sind nur Teilnehmer für die erste Gruppe gesucht), 35 bis 45 Jahre oder 55 bis 65 Jahre.

Für beide Gruppen finden zunächst drei Termine im Zeitraum von Mitte April bis Mitte Juni im Umfang von zwei Stunden statt. Hier werden Aufgaben zu Fingerkraft, Fingergeschicklichkeit und zur Wahrnehmung an den Fingern durchgeführt. An einem weiteren Termin gegen Ende des Jahres werden die Gehirnaktivitäten, die an der Kontrolle von Handbewegungen beteiligt sind, untersucht. Während die Versuchspersonen verschiedene Aufgaben zur Handgeschicklichkeit durchführen, erfassen Elektroden auf der Kopfhaut die elektrische Aktivität des Gehirns. Diese Methode der Elektroenzephalografie (EEG) ist aus der medizinischen Diagnostik bekannt und absolut schmerzfrei und ungefährlich. Abschließend soll mit den Probanden der ersten Gruppe in einem Lernexperiment untersucht werden, inwiefern gezieltes Training die Handgeschicklichkeit verbessert.

Alle Untersuchungen finden in Räumen auf dem Campus der Jacobs University Bremen statt. Als Aufwandsentschädigung erhalten die Probanden 8€ pro Stunde.

Wenn Sie an der Studie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte zwischen 9 und 17 Uhr bei:

Anja Müller | 0421 200-4792

Die genaue Festlegung der Termine erfolgen anschließend in Absprache mit den Probanden.
(idw, 04/2010)

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