Hamburger Zentrum für Gesundheitsökonomie erhält Förderung von Bundesforschungsministerium

Das HCHE ist damit eines von vier Zentren in Deutschland, die jeweils eine Förderung erhalten. Das BMBF zeichnet damit nach der Förderung von Zentren zur Gesundheitsforschung auch Institutionen aus, die sich auf dem Gebiet der gesundheitsökonomischen Forschung ausgezeichnet haben und ihre Kapazitäten auf diesem Gebiet ausbauen möchten, um sich international mit den besten messen zu können. „Das BMBF würdigt die herausragende interdisziplinäre Forschung an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und am UKE. Die Förderung durch das BMBF zeigt, dass die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Antworten auf gesundheitspolitisch relevante Fragen der Gesundheitsökonomie bieten kann“, sagt Prof. Dr. Gabriele Löschper, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Das HCHE wird mit diesem Geld Nachwuchsgruppen und Projekte finanzieren, die sich mit der gesundheitsökonomischen Bewertung von Therapien und Verfahren zur Behandlung von Patienten mit chronischen und psychischen Erkrankungen beschäftigen. Das heißt, die HCHE Forscher entwickeln Verfahren, um das vorhandene Geld im Gesundheitswesen effektiver für das Wohl der Patienten einzusetzen. „Die gemeinsam von UKE und wirtschaftswissenschaftlicher Fakultät betriebene Strategie, Hamburg als gesundheitsökonomischen Schwerpunkt zu definieren, hat sich bereits jetzt ausgezahlt. Ein solches Projekt belegt die hohe Qualität der Versorgungsforschung am UKE und an der Universität“, sagt Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan der Medizinischen Fakultät und Mitglied des UKE-Vorstands.

Das Hamburg Center for Health Economics (HCHE) wurde im Jahr 2011 als gemeinsames Forschungszentrum der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf gegründet. Das Zentrum erforscht Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Gesundheitsversorgung. Es nutzt dabei die umfangreiche methodische Expertise seiner Mitglieder, um gesundheitsökonomische Evidenz zu erzeugen, die wissenschaftlichen Anspruch mit praktischen Implikationen für Politik und Entscheidungsträger verbindet. Ein besonderes Merkmal des Zentrums ist die hohe Interdisziplinarität, die durch die Integration von Medizinern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und den Betriebs- und Volkswirten der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ermöglicht wird. Schon heute ist das HCHE mit fast 50 Mitgliedern eines der größten Zentren für gesundheitsökonomische Forschung in Europa.

Weitere Informationen:

Für Rückfragen:
Prof. Dr. Jonas Schreyögg
Wissenschaftlicher Direktor des Hamburg Center for Health Economics Universität Hamburg
Tel.: 040-428 38-8041
Email:

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