HAI 2010: Einladung zur Vorab-Pressekonferenz

Im Fall eines Massenunfalls müssen Rettungskräfte schnelle Entscheidungen treffen. Das zeigen auch die tragischen Ereignisse der diesjährigen Loveparade. Eine IT-gestützte Großschadensbewältigung könnte dabei laut Experten der Charité Berlin vor allem die Prozesse in der Anfangsphase verbessern. Eine neue Methode ermöglicht es Rettungskräften, alle Informationen über die Verletzen von der ersten Sichtung am Unfallort bis hin zum Eintreffen im Krankenhaus aus einer Datenbank abzurufen. Wie Ärzte Verletze in Katastrophensituationen besser behandeln können, ist eines der Themen auf der Pressekonferenz im Vorfeld des Hauptstadtkongresses der Deutschen Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin (DGAI). Ein weiteres Thema ist der Fachärztemangel. Krankenhäuser sowie die Ärztekammern Berlins und Brandenburgs wollen diesem mithilfe der Innovationsallianz Berlin-Brandenburg entgegen treten. Experten der DGAI diskutieren auf der Vorab-Pressekonferenz zudem die Rolle des Schmerzgedächtnisses nach einer Operation und darüber, wie Krankenhausinfektionen vermieden werden können.

Als Vertreter der Medien laden wir Sie herzlich zur Vorab-Pressekonferenz am Mittwoch, 8. September 2010, in Berlin ein. Sie haben dort die Möglichkeit, mit Experten die aktuellen Themen des 12. Hauptstadtkongresses der DGAI zu diskutieren. Unten finden Sie eine Übersicht der Termine, Themen und Referenten. Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme auf dem Antwortformular. Bei Fragen zu Gesprächspartnern oder Terminen erreichen Sie uns telefonisch unter 0711 8931-981.

Themen und Referenten:

*Fachärztemangel an Kliniken:
Wie kann die Innovationsallianz Berlin-Brandenburg (INABBRA) vorhandene Ressourcen optimal für Forschung und ärztlichen Nachwuchs nutzen?
Professor Dr. med. Claudia Spies

*Krankenhausinfektionen vermeiden:
Ist gezielte Vorbeugung besser als kalkulierte Therapie?
Dr. med. Maria Deja

*Schmerzen nach der Operation:
Welche Rolle spielt das Schmerzgedächtnis?
Professor Dr. med. Michael Schäfer

*Blut, ein kostbares Gut:
Gibt es eine Zukunft für künstliche Blutersatzstoffe?
Professor Dr. med. Christian von Heymann

*ALARM-Projekt: Massenunfälle und Katastrophen bewältigen:
Forschung für die zivile Sicherheit – eine Aufgabe für die Notfallmedizin?
Dr. med. Torsten Schröder

Terminhinweis auf dem Kongress:
Termin: Donnerstag, 16. September 2010, 12.00 bis 13.00 Uhr
Ort: Vorplatz ICC Berlin
Vorführung: "Menschen retten aus besonderer Notlage"

Präsentiert wird die Rettung zweier Personen aus größerer Höhe mithilfe eines Drehleiterfahrzeuges und mit Unterstützung des Höhenrettungsdienstes der Berliner Feuerwehr sowie die Erstversorgung der Verunglückten durch einen höhengeschulten Notarzt.

Pressekontakt für Rückfragen:

Kathrin Gießelmann
DGAI Pressestelle
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Tel. 0711 8931-981
Fax: 0711 89 31-167
E-Mail: giesselmann@medizinkommunikation.org
Internet: www.dgai.de / www.hai2010.de
(idw, 09/2010)

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