Haas mit Forschungspreis ausgezeichnet – Stiftung würdigt Arbeiten des Sportwissenschaftlers

Mit diesem Preis würdigt die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung Haas’ Forschungsarbeiten für das Wohl von Parkinsonkranken und Menschen mit anderen neurologischen Krankheiten – wie beispielsweise Multipler Sklerose. Mit vielen eigenen und Untersuchungsergebnissen anderer hochkarätiger Wissenschaftler habe Haas eindrucksvoll belegt, dass Parkinsonkranke die Chance haben, mit spezifischem Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining die motorischen Einschränkungen erheblich zu reduzieren, begründete die Stiftung ihre Entscheidung. Das Preisgeld wird Haas in seine weitere Forschung investieren, so dass beispielsweise praktikable Trainingsanleitungen für Parkinsonkranke und andere neurologische Erkrankungen umgesetzt werden können. „Der Erhalt des Forschungspreises ist für mich eine große Ehre und gleichzeitig ein zusätzlicher Ansporn die Forschungstätigkeit noch weiterer zu intensivieren und gleichzeitig die praktische Umsetzbarkeit von Erkenntnissen nicht aus den Augen zu verlieren. Ich nehme den Forschungspreis auch stellvertretend für diejenigen Personen in Empfang, die mich über Jahre hinweg bei meiner Forschungstätigkeit begleitet und unterstützt haben“, bedankte sich Christian Haas bei der Verleihung durch den Stiftungsvorsitzenden Hermann Terweiden.

Für die Hochschule Fresenius stellt die Auszeichnung von Professor Haas eine besondere Würdigung dar. „Diese Ehrung erkennt nicht nur die Arbeit von Prof. Haas an. Sie macht auch deutlich, dass die Ergebnisse dieser Forschung direkt in die Praxis übertragen werden und den Patienten unmittelbar helfen“, so der Vizepräsident und Dekan des Fachbereichs Gesundheit, Professor Dr. med. Achim Jockwig. „Mit eben diesem Anspruch – praxisorientiert zu forschen – bildet der Fachbereich Gesundheit der Hochschule Fresenius die Therapieberufe Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie bereits seit über 13 Jahren auf akademischem Niveau aus“, erläutert Jockwig.

Die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung wurde am 1. Welt-Parkinson-Tag am 11. April 1997 in Florstadt gegründet und wird ehrenamtlich überwiegend von Parkinsonkranken geführt. Die gemeinnützige Organisation fördert schwerpunktmäßig die Grundlagenforschung und nichtmedikamentöse Behandlungsverfahren. Auch Beratung und Information über die neurologische Krankheit Morbus Parkinson sind wichtige Ziele.

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