Haare bleiben trotz Chemotherapie

Etwa 71.000 Frauen erkranken in Deutschland jedes Jahr neu an Brustkrebs. Viele müssen sich einer Chemotherapie unterziehen. Den Verlust der Haare empfinden die meisten als sehr belastende Nebenwirkung. Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) erprobt seit einem Jahr ein Verfahren, mit dem der Haarausfall deutlich vermindert werden kann. Es beruht auf der sensorgesteuerten Kühlung der Kopfhaut während der intravenösen Verabreichung der Chemotherapie. Bisher wurden 19 Patientinnen therapiebegleitend mit dem sogenannten „DigniCap“ System behandelt – die Ergebnisse sind gut und die meisten Frauen sind damit sehr zufrieden. Die MHH ist die einzige medizinische Einrichtung in Niedersachsen, an der die Kopfhautkühlung angeboten wird. Über das System und die Wirkweise der Kopfhautkühlung möchten wir Medienvertreter bei einem Pressegespräch informieren am

– Mittwoch, 27. Mai 2015,
– um 11 Uhr
– im Konferenzraum neben der MHH-Lounge in der Ladenpassage, Hauptgebäude K6, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover.

Die Gesprächspartner sind

– Professorin Dr. Tjoung-Won Park-Simon, stellvertretende Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Bereichsleiterin Gynäkologische Onkologie
– Dr. Sophia Holthausen-Markou, Oberärztin an der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie mit Schwerpunkt Gynäkologische Psychosomatik
– Brigitte Rode, Diplom-Sozialpädagogin und Psychoonkologin an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
– Patientin Sabine G., die während ihrer Chemotherapie die „DigniCap“ anwendete.

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