Haarausfall, brüchige Nägel, trockene Haut?

(djd). Wenn die Haut trockener wird, die Nägel brüchig erscheinen und die Haare an Glanz verlieren oder sogar ausfallen, führen das viele Frauen in der Lebensmitte auf die Wechseljahre zurück. Dieser natürliche körperliche Prozess, der in der Regel zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr startet, bringt mehr oder weniger starke hormonelle Schwankungen mit sich. Nach und nach stellen die Eierstöcke die Produktion weiblicher Hormone ein. Neben Veränderungen an Haut und Haar können auch verzögerte Wundheilungsprozesse eintreten, so dass es deutlich länger dauert, bis Hautverletzungen abheilen. Eine wesentliche Ursache für diese Veränderungen ist in dieser Zeit sicherlich der sinkende Östrogenspiegel.

Ernährungsweise überprüfen

Doch nicht nur der Hormonhaushalt kann als Ursache gelten, auch die Ernährungsweise spielt für das Aussehen eine wichtige Rolle. So weist die Frankfurter Ernährungsmedizinerin Dr. Stephanie Grabhorn bei diesen Anzeichen auf einen Biotinmangel hin. Die auch als Vitamin H oder Schönheitsvitamin bekannte Substanz wird über die Nahrung aufgenommen. Sie ist maßgeblich an der Zellerneuerung beteiligt und sorgt durch die Bildung der Hornsubstanz Keratin für Spannkraft. Die Expertin rät: „Die üblichen Dosierungen bewegen sich von 2,5 bis zehn Milligramm pro Tag. Ich empfehle zur Therapie und Prophylaxe eine Kur mit fünf Milligramm Biotin täglich. Man sollte bei der Zufuhr dieses sehr gut verträglichen Vitamins vor allem auf die Qualität achten und auf standardisierte Präparate aus der Apotheke wie etwa, Biotin Impuls‘ (rezeptfrei), zurückgreifen.“

Stress lass nach

Zudem kann auch Stress Auswirkungen auf die Haarstruktur und die Haardichte haben. Permanente Anspannung setzt Hormone wie Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin frei, die einen abbauenden Effekt auf Knochen, Muskeln, Haut und Haare nach sich ziehen können. Durch eine verkürzte Wachstumsphase des Haars kommt es nicht selten zu Haarausfall. Bedeutsam für eine gesunde Erscheinung ist erholsamer Nachtschlaf, da während dieser Zeit wichtige Reparaturmechanismen im Körper stattfinden.

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