Gute Wünsche in den Himmel schicken

(djd). Himmelslaternen sind romantisch, aber brandgefährlich. Wer eine Hochzeit um dieses Schauspiel bereichern möchte, sollte deshalb frühzeitig planen, denn die öffentliche Sicherheit am Boden und die Sicherheit im Luftverkehr dürfen nicht beeinträchtigt werden. Die Feuergefahr und Brandereignisse durch Himmelslaternen führten inzwischen dazu, dass die meisten Bundesländer ihren Start verboten haben. Ansprechpartner zu den örtlichen Bestimmungen und zu einer Aufstiegserlaubnis sind das zuständige Ordnungsamt und die Deutsche Flugsicherung (DFS).

Wer bis zu 500 Luftballons steigen lassen möchte, benötigt keine Genehmigung – muss aber einige Bedingungen erfüllen. So dürfen sie nur außerhalb der Kontrollzone von Flughäfen oder Flugplätzen in die Luft gelassen werden und nicht mit brennbarem Gas befüllt sein. Zudem dürfen keine harten Gegenstände an den Ballons befestigt sein, eine Bündelung zu Trauben ist ebenfalls nicht erlaubt. Wer mehr als 500 Ballons in die Luft schickt oder eine der Bedingungen nicht erfüllt, muss bei der DFS eine Freigabe einholen.

Böller und Raketen werden mit Blick auf eine bevorstehende Hochzeit bereits Silvester auf Vorrat gekauft. Frank Manekeller, Schadenleiter bei der HDI Versicherung: „Diese Artikel dürfen nur in der Silvesternacht gezündet werden. Private Feuerwerke zu allen anderen Anlässen müssen behördlich freigegeben werden.“ Ordnungsämter helfen hier weiter.

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