Gute Luft im Innenraum

(djd). Große Hitze bedeutet für die meisten Menschen Stress. Beim Autofahren etwa sinkt die Konzentration, dafür steigt die Aggression. Dass heute rund 85 Prozent aller Neuwagen mit Klimaanlage vom Band rollen, ist daher nicht nur gut für den Komfort, sondern auch für die Sicherheit im Straßenverkehr. Damit die Zufuhr kühler Luft jederzeit wie gewünscht funktioniert, muss die Klimaanlage regelmäßig gewartet und gereinigt werden. Bis zu zehn Prozent des Kühlmittels können in einem Jahr entweichen. Zudem unterliegen auch Schläuche und Dichtungen der natürlichen Alterung. Sinkt der Flüssigkeitsstand des Kältemittels zu stark ab, kann der Kompressor beschädigt werden – eine teure Reparatur, die mit bis zu 1.000 Euro zu Buche schlagen kann.

Regelmäßige Wartung sorgt für zuverlässige Leistung

Damit nicht nur die Temperatur, sondern auch die Luftqualität in Ordnung ist, muss auch der Innenraum-Luftfilter regelmäßig gewartet und getauscht werden. Staub, Pollen und andere Luftverschmutzungen lagern sich ab und können verkeimen. Ulrich Köster vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)zieht den Vergleich zum Staubsauger: „Ein voller Beutel riecht unangenehm und senkt die Reinigungsleistung.“ Wird der Luftfilter etwa alle 15.000 Kilometer gewechselt, sind Autofahrer auf der sicheren Seite und müssen sich nicht mit Keimen, schlechtem Geruch oder beschlagenen Scheiben herumärgern.

Alle zwei Jahre zum Klima-Check

Zeit für einen Check der Klimaanlage wird es spätestens, wenn ihre Leistung spürbar nachlässt. Weht das Lüftchen aus den Düsen nur noch lau, werden beschlagene Scheiben nur langsam klar, macht sich unangenehmer Geruch im Auto breit oder müssen manuelle Klimaanlagen immer kälter eingestellt werden, dann stimmt etwas nicht. Kfz-Meisterwerkstätten empfehlen alle zwei Jahre eine regelmäßige Überprüfung der Klimaanlage. Qualifizierte Betriebe findet man unter http://www.kfz-werkstatt-finden.de.

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