Gut wirtschaften will gelernt sein

(djd). Die Packung Zigaretten auf dem Weg zur Arbeit, das Online-Shopping oder das Abendessen mit Freunden: Auch vermeintlich geringe Kosten können sich zu nennenswerten Beträgen addieren. Wer häufiger am Monatsende knapp bei Kasse ist, sollte nicht zuletzt auf diese Gelegenheitsausgaben achten. Für mehr Durchblick bei den eigenen Finanzen sorgt beispielsweise ein Kassenbuch, in dem übersichtlich alle Einnahmen und Ausgaben notiert werden. Nützlich mit vielen Tipps zum richtigen Wirtschaften und Energiesparen ist etwa die Broschüre „Mein Haushaltskalender 2015“, die kostenfrei unter http://www.geld-und-haushalt.de sowie unter Telefon 030-20455818 erhältlich ist.

Das Budget der Familie ermitteln

Das informative, 70-seitige Heft ist Kassenbuch und Kalender in einem. Mit zahlreichen Vorlagen und Tabellen wird der private Kassensturz zum Kinderspiel: Zunächst werden alle Einnahmen wie Gehälter, Kindergeld, Nebeneinkünfte und ähnliches festgehalten. Anschließend werden alle regelmäßigen Ausgaben wie etwa Miete, Versicherungen, Kreditraten und ähnliches protokolliert. Das Resultat ist das Budget, das monatlich für variable Ausgaben wie Lebensmittel, Kleidung oder sonstige Anschaffungen zur Verfügung steht. Wichtig ist es im nächsten Schritt, laufend und möglichst exakt diese veränderlichen Kosten festzuhalten – der Haushaltskalender enthält auch dafür die passenden Monatstabellen.

Private Bilanz ziehen

Wer das Kassenbuch regelmäßig führt, kann bald eine genaue private Bilanz ziehen: Entsprechen die Ausgaben dem verfügbaren Budget oder liegen sie womöglich darüber? Was ist vielleicht unnötig? Wer mehr ausgibt, als eigentlich zur Verfügung steht, kann in der Kostenübersicht leicht nach Einsparmöglichkeiten suchen. Sinnvoll ist es in jedem Fall, monatlich einen Überschuss zu erwirtschaften – auch mit kleinen Beträgen lässt sich etwas für den Vermögensaufbau und die private Altersvorsorge tun. Wer größere Anschaffungen wie ein neues Auto oder einen Urlaub plant, kann mit Hilfe des Kalenders gezielt sparen und regelmäßig etwas Geld auf die „hohe Kante“ legen.

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