Gut, wenn für die letzte Ruhestätte alles geregelt ist

(djd). Vorsorge zu treffen für außergewöhnliche Ereignisse ist an sich nichts Ungewöhnliches. Geht es aber um den eigenen Tod, werden viele Menschen zurückhaltend, denn wer spricht schon gerne über das Sterben? Doch gerade die Vorsorge für den Todesfall hilft den Hinterbliebenen in der schweren Zeit der Trauer. Sie stehen unter großem emotionalen Druck und müssen innerhalb kürzester Zeit wichtige Entscheidungen treffen. Wenn jedoch alles geregelt ist, sind sie in der Lage, auch im Sinne des Verstorbenen zu handeln. Für die Angehörigen ist dies tröstlich und eine Entlastung, weiß Birgit Ehlers-Ascherfeld, Vorsitzende des Bundes deutscher Friedhofsgärtner im Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG): „Wenn die Hinterbliebenen wissen, welche Bestattungsart oder Grabbepflanzung sich der Verstorbene gewünscht hat, atmen sie oft regelrecht auf.“ Wer sichergehen will, dass sein letzter Wille für den letzten Weg berücksichtigt werden kann, sollte sich deshalb schon zu Lebzeiten um die persönliche Vorsorge für den Todesfall kümmern.

Emotionale und finanzielle Entlastung

Wer einen Treuhand-Vorsorgevertrag beispielsweise bei seinem Friedhofsgärtner abschließt, entlastet seine Hinterbliebenen emotional und finanziell. Mit dieser Vorsorge können alle wichtigen Entscheidungen rund um Bestattung und Grab bereits im Vorfeld festgelegt werden. Die Kosten für die vereinbarten Vorsorge-Leistungen werden bei Vertragsabschluss bezahlt. Die Hinterbliebenen müssen sich um die Finanzierung keine Gedanken mehr machen. Gleichzeitig ist sichergestellt, dass sie stets ein gepflegtes Grab vorfinden – und zwar selbst dann, wenn sie weiter weg wohnen oder sich aus anderen Gründen nicht darum kümmern können; dafür ist nun ein qualifizierter Friedhofsgärtner zuständig.

Vertrauen durch Sicherheit

Vorsorgeverträge für den Trauerfall werden mit einer Dauergrabpflegeeinrichtung in Kooperation mit einem Vertragsbetrieb geschlossen. Die Treuhandstellen und Genossenschaften übernehmen die regelmäßige Kontrolle der Vertragsleistungen. Sollte ein Vertragsbetrieb die Leistung nicht mehr erfüllen können, kümmert sich die Dauergrabpflegeeinrichtung um einen Nachfolger. In Deutschland gibt es rund 4.000 Betriebe in 19 Einrichtungen, die sich in der bundesweit agierenden Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner mbH zusammengeschlossen haben.

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