Gut vorbereitet in die Ferien

(djd). Im Vorfeld einer Auslandsreise ist einiges zu bedenken: Sind die Ausweise noch gültig? Ist der Impfschutz ausreichend? Welche Versicherungen brauche ich? Mehr zum Thema gibt es etwa unter http://www.experten-im-chat.de.

Eingeschränkter Versicherungsschutz

„Die gesetzlichen Krankenkassen bieten im europäischen Ausland nur einen eingeschränkten Versicherungsschutz“, betont Dieter Sprott von den Ergo Direkt Versicherungen. Auch innerhalb der EU würden Ärzte häufig privat abrechnen, die Krankenkasse übernehmen dann nur einen Teil der Kosten. Ein Krankenrücktransport nach Deutschland sei bei der Kasse generell nicht mitversichert. Deshalb empfehle sich auch im europäischen Ausland die Auslandsreise-Krankenversicherung.

Laut Birgit Dreyer, Leiterin Kommunikation und Kunden-Service bei der ERV, der Europäischen Reiseversicherung AG, ist eine Reisekrankenversicherung bei Amerika-Reisen besonders wichtig: „Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten in den USA und Kanada grundsätzlich nicht. Und dort sind die Kosten für Heilbehandlungen oder einen Krankenrücktransport extrem hoch.“

Gute Planung beim Urlaub mit Pflegebedürftigen

Menschen, die beispielsweise Demenzkranke betreuen müssen, haben einen Tapetenwechsel besonders nötig, sind aber auf besondere Angebote angewiesen. „Es gibt Reiseveranstalter und Hotels, die Reisen speziell für dementiell erkrankte Menschen und ihre Angehörigen organisieren und durchführen“, so Josefine Wiggermann vom gemeinnützigen Reiseveranstalter Urlaub und Pflege e.V. Über die Deutsche Alzheimer Gesellschaft etwa könne man regionale Urlaubsangebote finden.

Reise mit Tieren: Schutz gegen Ektoparasiten

Bei Reisen in den Süden mit dem Hund ist ein Schutz gegen Ektoparasiten notwendig, rät Tierärztin Dr. Susanne Streit von der Tierklinik am Hasenberg in Stuttgart. Damit sei man auch vor einer möglichen Übertragung von sogenannten „Mittelmeerkrankheiten“ geschützt. Eine kleine Reiseapotheke – etwa zur Behandlung von akuten Durchfällen oder Medikamente gegen allergische Reaktionen – sei im übrigen auch bei Tieren sinnvoll.

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