Gut bedacht

(djd). Hinaus in den Garten: An sonnigen Tagen avanciert das Zweitwohnzimmer unter freiem Himmel zum Lieblingsplatz, an dem sich beinahe das gesamte Familienleben abspielt. Auf der Terrasse werden die Hausaufgaben erledigt, hier wird miteinander gespielt, und am Abend grillt man mit guten Freunden. Doch so mancher überraschende Regenguss macht solchen Plänen einen Strich durch die Rechnung. Daher führt über kurz oder lang an einer Überdachung der Terrasse kein Weg vorbei. Heimwerker können den festen Wetterschutz durchaus in Eigenregie planen und errichten – und damit manchen Euro sparen.

Nach individuellen Vorstellungen planen

Mit einer guten Planung und etwas handwerklichem Geschick lässt sich die Überdachung für die Terrasse, den Carport oder für den Hauseingang ganz nach individuellen Vorstellungen realisieren. Zunächst kommt es auf eine solide Unterkonstruktion, beispielsweise aus Holz oder Metall, an. Für die Bedachung selbst sind transparente Kunststoffplatten gut geeignet: Sie sind einfacher zu verarbeiten als beispielsweise Glas und bringen zudem deutlich weniger Gewicht auf die Waage. Doch dabei gilt: Kunststoff ist längst nicht gleich Kunststoff.

Passende Materialien auswählen

Für einen langanhaltenden, optisch hochwertigen Eindruck weist längst nicht jeder Kunststoff die nötige Langlebigkeit auf. „Platten aus PVC oder PET eignen sich eher für eine kurzzeitige Überdachung oder zum Beispiel für den Werkzeugschuppen, da sie mit der Zeit ,blind‘ werden können. Wenn es um eine solide Bedachung etwa für die Terrasse geht, sind hochwertigere Kunststoffe empfehlenswert“, sagt Rüdiger Weidler vom Hersteller Gutta Werke.

Für eine dauerhaft ansprechende Lösung rät Weidler beispielsweise zu Hohlkammerplatten aus Polycarbonat oder Profilplatten aus stabilem Acrylglas. Spezielle Veredelungen machen diese Materialien noch gartentauglicher: So bietet der Hersteller auch Ausführungen mit einem „Sunstop“-Effekt gegen zu starkes Aufheizen oder auch mit einer selbstreinigenden Beschichtung an. Dabei wird die Oberflächenspannung von Wasser reduziert, so dass beispielsweise beim nächsten Regenschauer statt vieler einzelner Wassertropfen ein geschlossener Film entsteht. Somit können Schmutz und Staubpartikel besser abfließen. Details zu den verschiedenen Varianten, die in Baumärkten erhältlich sind, gibt es unter http://www.gutta.com im Internet. Auf hochwertige Acrylglasplatten dieses Herstellers erhalten Heimwerker bis zu 30 Jahre Garantie.

Langlebig und robust

Die Kunststoffmaterialien sind UV-beständig und weisen eine hohe Stabilität auf – wichtig für die Statik einer Bedachung, die Wind und Wetter trotzen soll. Auch Hagelkörner können dem schlagfesten Material nichts anhaben. Ist statt einer Überdachung ein geschlossener Raum geplant, sollten sich die Heimwerker für Hohlkammerplatten entscheiden, da diese gute Wärmedämmeigenschaften – wichtig für die kalte Jahreszeit – aufweisen. „Mit einer Plattenstärke von 25 Millimetern erzielt man beispielsweise bei Wintergärten einen niedrigen U-Wert, also nur geringe Wärme- und Energieverluste“, betont Weidler.

INFOKASTEN

Schutz vor zu viel Sonne

(djd). Es gibt kaum jemanden, der sich nicht über sonnige Tage freut. Aber auch hier gilt: Auf die passende Dosierung kommt es an. Daher sollte man es mit dem Sonnenbad nicht übertreiben und beizeiten ein schattiges Plätzchen – zum Beispiel unter einer transparenten Überdachung der Terrasse – suchen. Spezielle Materialien mit „Heatplus“-Effekt, beispielsweise von den Gutta Werken, reflektieren sogar einen Teil der Sonnenstrahlen und verhindern somit ein übermäßiges Aufheizen unter dem Kunststoffdach. Ein weiterer Vorteil: Die glänzende, porenfreie Oberfläche der Acrylplatten bewahrt davor, dass sich Schmutz anhaften kann.

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