Gut abgesichert beim Betriebssport

(djd). Nach einem stressigen Tag im Büro mit den Kollegen dem Fußball hinterherjagen oder bei der Gymnastik etwas für den geplagten Rücken tun: Sport ist ein wichtiger Ausgleich zum Arbeitsalltag und kann typischen Stresserkrankungen vorbeugen. Viele Unternehmen bieten ihren Beschäftigten daher die Möglichkeit, sich beim Betriebssport fit zu halten. Gut zu wissen: Kommt es dabei zu einem schmerzhaften Missgeschick, ist der Mitarbeiter über die Berufsgenossenschaft abgesichert.

Voraussetzungen für den Betriebssport

Nicht jedes Sportangebot im Betrieb gilt gleich als Betriebssport, erläutert Christian Sprotte, Pressesprecher der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM): „In der Rechtsprechung haben sich maßgebliche Voraussetzungen herauskristallisiert, die erfüllt sein sollten, damit der Versicherungsschutz der Berufsgenossenschaft besteht.“ So sollte der Sport eindeutig dem Ausgleich dienen und keinen Wettkampfcharakter haben. „Das Kräftemessen mit anderen Sportgemeinschaften oder Vereinen ist nicht als Betriebssport versichert“, betont Sprotte. Wichtig sei zudem, dass der Sport regelmäßig angeboten werde – mindestens einmal monatlich. „Ausnahmen gelten dabei natürlich für saisonale Sportarten wie etwa das Skifahren“, so Sprotte. Auch Übungszeiten und die Dauer des Trainings sollten so angelegt sein, dass sie einen ausreichenden, gesunden Ausgleich zum Job ermöglichen würden.

Betriebsfremde sind nicht versichert

Dürfen auch betriebsfremde Sportler mittrainieren? „Im Grunde schon, allerdings dürfen es nicht zu viele sein. Sie sind in der Regel auch nicht versichert. Der Teilnehmerkreis beim Betriebssport muss im Wesentlichen auf Angehörige des Unternehmens beschränkt sein“, unterstreicht Versicherungsexperte Sprotte. Unter http://www.bgetem.de gibt es mehr Tipps rund um den gesunden Betriebssport. Ein wichtiger Hinweis: Auch die Wege zur Sportstätte und von dort nach Hause sind durch die Berufsgenossenschaft versichert.

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