Grundstein für die Hochschule für Gesundheit auf dem Gesundheitscampus NRW gelegt

NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Staatssekretärin Marlis Bredehorst (Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW), Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, Professorin Dr. Anne Friedrichs (Präsidentin der Hochschule für Gesundheit), Arndt Winterer (Leiter des Landeszentrums Gesundheit NRW), BLB-Geschäftsführer Rolf Krähmer und BLB-Niederlassungsleiter Helmut Heitkamp legten heute gemeinsam den Grundstein für die Hochschule für Gesundheit und ein zentrales Veranstaltungsgebäude auf dem Gesundheitscampus NRW.

Ministerin Svenja Schulze betonte: „Wir brauchen zukünftig akademisch ausgebildetes Gesundheitspersonal. Medizinischer Fortschritt entsteht zukünftig auch dort, wo wir neue, innovative Pflegekonzepte zum Wohle der Patienten erarbeiten und damit den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Die Hochschule für Gesundheit leistet mit ihrem Studienangebot einen wichtigen Beitrag zu den genannten Herausforderungen. Wir legen heute die nötige Infrastruktur dafür.“

Die Hochschule für Gesundheit (hsg) ist der erste Baustein der Gesamtmaßnahme Gesundheitscampus (GC) NRW. Sie ist die bundesweit erste Hochschule für Gesundheitsberufe in staatlicher Trägerschaft. Die im November 2009 in Bochum gegründete Hochschule startete ihren Lehrbetrieb im September 2010.

„Die Grundsteinlegung und insbesondere der Einzug in den Neubau im Jahr 2014 sind zwei ganz handfeste Zeichen dafür, dass die hsg dabei ist, ihre Aufbauphase abzuschließen und in den ganz normalen, jedoch weiter spannenden Hochschulalltag einzutreten“, erklärte hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs und weiter: „Mit dem hsg-Neubau und dem Veranstaltungsgebäude werden wir den Gesundheitscampus weiter mit Leben füllen. Wir hoffen darauf, dass unsere Studierenden und Lehrenden ein perfektes Umfeld für ihre wissenschaftliche Arbeit erhalten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Partnern des Gesundheitscampus und auf die neuen Möglichkeiten und Perspektiven, die uns dieser künftige Ort der Vernetzung, dieser als Zentrum der medizinischen und wissenschaftlichen Kompetenz geplanter Ort, bietet.“

Der sechsgeschossige Neubau der hsg (Bauteil B) beinhaltet ein Institutsgebäude mit Büro-, Seminar und Laborräumen für Ergotherapie, Hebammenkunde, Logopädie, Pflege und Physiotherapie. Im Erdgeschoss wird ein begrünter Innenhof realisiert. Das benachbarte Gebäude (Bauteil C) ist ein gemeinsames Veranstaltungsgebäude, das künftig von der hsg, den GC-Partnern und anderen Interessierten genutzt wird. Es beherbergt drei Hörsäle und das Audimax, eine Mensa, eine Bibliothek sowie einen Konferenzbereich. Die Hochschule bietet damit Platz für 1.300 Studierende. Beide Gebäude werden von der hsg betrieben sowie bewirtschaftet.

Die beiden kubischen Baukörper erhalten eine weiße Putzfassade und vor den Gebäuden ist eine große Campusterrasse geplant, die den Studierenden eine großzügige Aufenthaltsfläche bietet. Die Dächer erhalten eine Begrünung mit flach wachsenden Sedum-Arten und Gehölzen, die zu einer Reduzierung der abzuleitenden Regenwassermengen beitragen.
Die derzeit zulässigen Verbrauchswerte nach der Energieeinsparungsverordnung (EnEV) werden bei den Neubauten deutlich unterschritten.

Pressekontakte der gemeinsamen Pressemitteilung des BLB und der hsg:
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Niederlassung Dortmund, Emil-Figge-Str. 91, 44227 Dortmund, Katrin Börstinghaus, Assistenz der Niederlassungsleitung, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, Tel.: 0231/99535-104, Katrin.Boerstinghaus(at)blb.nrw.de
Hochschule für Gesundheit, Universitätsstr. 105, 44789 Bochum, Dr. Christiane Krüger, Pressesprecherin, Tel.: 0234/77737-124, Christiane.Krueger(at)hs-gesundheit.de

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