Grüner geht’s nicht

(djd). Die Energiewende in Deutschland ist unumkehrbar, bis spätestens 2022 sollen alle AKWs abgeschaltet sein. Neben dem Ausbau regenerativer Energien muss künftig vor allem der Energieverbrauch deutlich effizienter gestaltet werden. Das größte Sparpotenzial bieten Gebäude. Sie verursachen heute etwa 40 Prozent des Energieverbrauchs und rund 36 Prozent aller CO2-Emissionen. Sogenannte Green Building können deshalb ganz entscheidend zur Energiewende beitragen.

Vorbildlich: Green Building mit Gütesiegel

Im Nürnberger Bürokomplex „FrankenCampus“ entsteht ein solches Green Building, das sich durch hohe Ressourceneffizienz in den Bereichen Energie, Wasser und Material auszeichnet. „Dieses Öko-Bürohaus erreicht nach den offiziellen Standards der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen den höchsten Wert“, erläutert Georg Hetz, Geschäftsführer der Nürnberger UmweltDirektInvest-Beratungsgesellschaft mbH (UDI).

Das Haus benötigt weder Öl noch Gas noch Kohle. Es holt sich seine Energie umweltfreundlich aus der Erde. Mittels einer Wärmepumpe, die ihren Strom aus der hauseigenen Photovoltaikanlage gewinnt, wird je nach Bedarf Erdwärme erzeugt. „Damit wird geheizt, ohne auch nur ein Gramm klimaschädigendes CO2 in die Luft zu blasen“, betont Georg Hetz. Aber nicht nur die Wärme komme aus der Erde. Im Sommer sorge eine geothermisch betriebene Kühlung für angenehme Temperaturen, ebenfalls umweltfreundlich und vor allem im Betrieb völlig kostenlos.

Für „Financial Advisors Award“ nominiert

Die ersten Mieter werden im Frühjahr 2014 in das Gebäude einziehen, die Immobilie ist bereits zu über 80 Prozent vermietet. Privatanleger, die auf ein rentables und umweltfreundliches Investment setzen, können mit dem „UDI Green Building Fonds“ von den Mieteinnahmen profitieren. Der Fonds mit einer Laufzeit von rund 12 Jahren wurde von UDI aufgelegt, die Ausschüttungen betragen zwischen 5,75 und 7 Prozent p.a. Mehr Infos gibt es unter http://www.udi.de. Für den „Financial Advisors Award“ des Finanzmagazins „Cash“ wurde der Fonds nominiert und zählte zu den fünf Auserwählten in der Kategorie Immobilienfonds.

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