„Grüne Revolution“ im Süden

(djd.) Zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung gehört ganz selbstverständlich frisches Gemüse. Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe sowie bioaktive Substanzen sorgen dafür, dass der Körper gut versorgt wird. Doch Pressemeldungen über Pestizidrückstände auf Obst und Gemüse verunsichern viele Verbraucher. Sie möchten gesund genießen und dabei sichergehen, dass Paprika, Tomaten, Salatgurken und Co. nicht belastet sind.
Bereits seit Jahren setzen etwa andalusische Obst- und Gemüsebauern unter dem Dachverband Hortyfruta erfolgreich auf pestizidfreie Schädlingsbekämpfung und machen sich stattdessen Insekten – die natürlichen Feinde der Schädlinge – zunutze. Die Flächen für den kontrolliert integrierten Anbau in den Gewächshäusern konnten in den vergangenen sechs Jahren auf insgesamt 25.600 Hektar verhundertfacht werden. Spanien ist damit führend im integrierten Anbau, Experten bezeichnen diese konsequente Vorgehensweise gar als „Grüne Revolution“. Die Nutzung natürlicher Ressourcen ist den Mitgliedern des Verbandes ebenso wichtig. So werden die Gewächshäuser nicht geheizt, sondern von der Sonne erwärmt. Bewässert werden die Felder mit Grundwasser, das sich im Frühjahr nach der Schneeschmelze in dem nahe gelegenen Gebirge bildet, sowie mit entsalztem Meerwasser. Unter http://www.obst-gemuese-andalusien.de gibt es mehr Informationen zu Gemüse aus Andalusien.

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