Grün statt grau

(djd). Viele Menschen, die in größeren Städten wohnen, vermissen die Natur in ihrer unmittelbaren Nähe. Frisches Grün ist oft nur in Parks zu finden, Parzellen in Kleingärten sind rar und oft teuer. Eine Möglichkeit, mehr Grün in die Stadt zu bringen, kann eine Hausfassaden-Bepflanzung sein. Sie bringt die Natur sowohl an Privathäuser als auch an die Mauern öffentlicher Gebäude und Geschäftsbauten.

Immer eine stimmige Optik

Für eine solche Fassadenbegrünung eignen sich viele unterschiedliche Pflanzen, zum Beispiel Frühlings- und Sommerblüher oder immergrüne Gewächse. Eine Checkliste mit allen nötigen Voraussetzungen für den Anbau gibt es beispielsweise unter http://www.fassadenbegruenung.info. Weil auch Pflanzen Zeit zum Wachsen benötigen, sollte der clevere Gärtner ein Pflanzsystem wählen, das zunächst auch ohne vollständiges Grün modern wirkt. So wird die Wand bereits zu Baubeginn und später auch während der Vegetationsruhe zum Blickfang. Bewährt haben sich dabei Komplettsysteme auf Substratbasis. Beim Fassadengarten von Optigrün etwa wird ein Bauelement mit Alurahmen an der Wand befestigt und mit Bims, Lava oder Ziegelsplitt befüllt. So ergibt sich auch vor den ersten Blüten bereits eine stimmige Optik. Im System inbegriffen ist ein automatisches Bewässerungssystem, welches die Wurzeln im Substrat feucht hält. Die Bepflanzung erfolgt in den dafür vorgesehenen Töpfen.

Praktisch und gesund

Begrünte Hausfassaden sorgen auch im Hausinneren für ein angenehmes Wohnklima. Im Sommer fangen diese die Hitze ab, im Winter dämmen sie. Die Fassade wird somit zur natürlichen Klimaanlage. Nebenher sorgt sie, dank Photosynthese der Grünpflanzen, zusätzlich noch für bessere Luft rund um das Haus. Und auch die allerkleinsten Stadtbewohner ziehen einen Vorteil aus den Grünfassaden: Insekten wie etwa Bienen und Schmetterlinge finden hier einen geeigneten Unterschlupf vor dem Trubel in der City.

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