Global Nature Fund neues Mitglied der Weltnaturschutzunion IUCN

(pur). Der IUCN Council hat auf seiner 82. Sitzung am 27. November 2013 den Global Nature Fund (GNF) als offizielles Mitglied der Weltnaturschutzunion IUCN aufgenommen. Die International Union for Conservation of Nature (IUCN) ist das weltweit größte Netzwerk von Umweltorganisationen und eine internationale Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Natur- und Umweltschutz in der Gesellschaft zu verankern, um eine nachhaltige und schonende Nutzung natürlicher Ressourcen sicherzustellen. IUCN erstellt unter anderem die internationale Rote Liste gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.

Über 1.200 nationale und internationale Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen bilden das weltweite IUCN-Netzwerk mit Hauptsitz in der Schweiz. In Deutschland verzeichnet die Weltnaturschutzunion aktuell 23 Mitglieder, unter ihnen das Bundesumweltministerium, der WWF Deutschland und der GNF.

Der GNF, eine internationale Stiftung für Umwelt und Natur mit Sitz in Deutschland, hat im Jahr 1998 das weltweite Seennetzwerk Living Lakes gegründet und realisiert mit seinen Büros in Radolfzell, Bonn und Berlin weltweit eine Vielzahl internationaler Projekte zum nachhaltigen Natur- und Umweltschutz. „Der GNF verfolgt mit dem Schutz und der Erhaltung der Natur die gleichen Ziele wie die Weltnaturschutzunion IUCN. Unser Ziel ist es, die Arbeit des GNF vom breiten Umweltwissen des weltweit größten Naturschutznetzwerks profitieren zu lassen und unsere Erfahrungen in die globale Partnerschaft einzubringen“, erläutert Udo Gattenlöhner, Geschäftsführer des GNF.

Hintergrund

Zu den Aufgaben des Global Nature Fund (GNF), gehören die Förderung des Natur- und Umweltschutzes sowie des Tierschutzes, die Initiierung und Durchführung von Natur- und Umweltschutzprojekten zur Erhaltung der Tierwelt und zum Schutz wandernder Tierarten, ihrer Lebensräume und Wanderrouten, die Entwicklung von Modellprojekten zur Förderung nachhaltigen Wirtschaftens, Publikationen und Veranstaltungen zu Themen des Natur- und Umweltschutzes sowie die Förderung von internationalen Konventionen zum Artenschutz.

Scroll to Top