Global Mental Health: Impulse aus der Weltgesundheitsorganisation für die klinische Forschung

Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker ist Arzt, Psychologe, Therapeut und Leiter einer Arbeitsgruppe der Weltgesundheitsorganisation WHO. Am 30. Juni 2017 wird er ab 18 Uhr in Raum E110 der Universität Witten/Herdecke einen Vortrag halten über Eindrücke und Denkanstöße aus der WHO im Bereich der Stress- und Traumafolgen sowie deren Relevanz für die klinische Forschung.

Andreas Maercker ist seit 2005 Lehrstuhlinhaber und Fachrichtungsleiter an der Universität Zürich und leitet die Abteilung „Allgemeine Psychotherapie und die Schwerpunkte Trauma, Altersprobleme und Online-Behandlung“. Seine Forschungsgebiete sind neben Trauma und Posttraumatischer Belastungsstörung auch komplizierte Trauer und Anpassungsstörungen, klinische Gerontopsychologie, Epidemiologie, Therapieforschung und Kulturpsychologie mit klinischem Schwerpunkt. Bei seiner PTBS-Forschung stehen soziale und zwischenmenschliche Faktoren im Mittelpunkt. So wurde auch die Forschung zunehmend kulturvergleichender. Da er seit 2011 auch die Arbeitsgruppe der Weltgesundheitsorganisation zur Revision der Krankheitsklassifikation (ICD-10/11) für Stress- und Traumafolgeerkrankungen leitet, wird er die Impulse aus der WHO für die klinische Forschung ausführlich erläutern können und spannende, neue Denkanstöße mit auf den Weg geben.

Der Vortrag ist Teil der Ringvorlesung der Initiative Weltgesundheit im Sommersemester 2017.

Weitere Informationen bei Lisa Lombardo, Weltgesundheit@gmail.com Die Handynummer können Sie unter 02302/926-805/849 erfragen.

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.400 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

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