Gesundheitlicher Check vor einem freiwilligen sozialen Jahr

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Ein freiwilliges soziales Jahr ist für viele junge Menschen eine sinnvolle Möglichkeit beispielsweise die Zeit zwischen Schule und Studium zu überbrücken. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten aktiv zu werden, Erfahrungen zu sammeln und anderen Menschen zu helfen. Das Jahr muss gut geplant und organisiert sein. Neben den Formalitäten sollte der/die Freiwillige natürlich auch an sich selbst und die eigene Gesundheit denken, ein umfassender Check beim Arzt vor einem FSJ ist daher ratsam. Dieser Text soll einige Denkanstöße und Argument für einen Gang zum Arzt bei subjektiven Wohlbefinden geben. Dabei gilt, dass dieser Beitrag kein Ersatz für einen Besuch beim Arzt darstellen soll. Er kann aber eine Orientierungshilfe sein, welche Themen man mit einem Mediziner besprechen sollte.

Es gibt viele Möglichkeiten für freiwillige Dienste und ebenso zahlreiche Zentren, die Stellen vermitteln und informieren. Wie der Interessent beispielsweise auf
www.volunta.de nachlesen kann, finden sich für die Freiwilligen Einsatzgebiete im In- und Ausland. Für einen Einsatz im Ausland ist der Check noch wichtiger. Generell gilt es zu berücksichtigen:

Tipps für den großen Gesundheitscheck:

Hausarzt: Die eigene Gesundheit sollte nie unterschätzt werden, deswegen sollte auch der Gesundheitscheck nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Lieber nicht kurzfristig einen Termin irgendwo vereinbaren! Besser ist es, den bekannten Hausarzt aufsuchen, oder von diesem die Akte anfordern, sodass wirklich ein umfassender Gesamteindruck entstehen kann.

Info vorab: Schon bei der Terminvereinbarung sollte der Arztpraxis das genaue Anliegen mitgeteilt werden, so kann sich der Arzt die nötige Zeit nehmen und sich auch vorbereiten. Nicht jeder Mediziner weiß aus dem Stehgreif alle Antworten auf sehr spezielle Fragen. Durch die Ankündigung kann auch entschieden werden, ob der Patient beispielsweise nüchtern erscheinen soll.

Inland: Natürlich kommt es immer auf die konkrete Stelle und das Tätigkeitsfeld der Freiwilligen an. Grundsätzlich gilt aber, dass eine durchschnittliche körperliche Fitness für die meisten Stellen gegeben sein sollte. Der Hausarzt sollte nicht nur Puls, Blutdruck und die Organe überprüfen. Auch ein Urinstatus und ein großes Blutbild gibt wichtige Aufschlüsse über den Allgemeinzustand. Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf den Impfstatus. Je nach Einsatzort sollten besonders Hepatitis-Impfungen aufgefrischt werden. Am besten VOR dem Arztbesuch bei der zukünftigen Stelle konkret nachfragen.

Ausland: Pauschale Aussagen zum Thema Gesundheit und Ausland sind natürlich schwierig, denn der Aufenthaltsort ist hier von Relevanz. Handelt es sich um ein Malaria-Gebiet? Sind besondere Impfungen notwendig? Wie ist die Gesundheitsversorgung vor Ort und welche Möglichkeiten hat man gegebenenfalls zur kurzfristigen Ausreise? Handelt es sich um exotische Reiseziele, sollte auf jeden Fall auch ein Tropenmediziner zu Rate gezogen werden. Auch das Auswärtige Amt hat stets aktuelle Informationen parat.

Zahnarzt: Nicht nur der internistische Check-Up ist wichtig. Auch ein Gang zum Zahnarzt (der ja eigentlich ohnehin mindestens jedes Jahr erfolgen sollte!) ist sinnvoll. Besonders bei einem Einsatz im Ausland, ist eine Behandlung vor Ort oft schwierig. Aber auch im Inland, kann eine “dicke Backe” ungelegen kommen.

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