Das Zusammenspiel von Nahrungsmitteln und Gesundheit

Schon seit langer Zeit ist bekannt, dass die Ursache vieler Krankheiten und gesundheitlichen Störungen an der falschen Ernährung liegt. Wenn man jetzt nur noch herausfinden könnte, was „falsche Ernährung“ eigentlich bedeutet und wie man sich richtig ernährt. Wir alle wissen, dass zum Beispiel fast food nicht gerade positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat. Da wir heutzutage in einer schnelllebigen Welt aufwachsen haben wir vergessen, welche Lebensmittel für uns gut und gesund sind. Keine Zeit, die Kochbücher zu wälzen, frische Produkte einzukaufen und auch schon mal eine Stunde Zeit in der Küche zu verbringen um frisches Gemüse oder sogar Wurzeln in unser Essen einzubauen.

Gesunde Ernährung bringt Gesundheit

Vor langer Zeit schon wusste man, dass bestimmte Lebensmittel unserem Körper Gutes tun können. Besonders heilende Wirkung schreibt man zum Beispiel den Pilzen zu. Mittlerweile werden diese sogar in der Krebstherapie eingesetzt. Aber auch mit bei vielen Menschen längst in Vergessenheit geratenen Wurzeln kann man Krankheiten oder leichteren Beschwerden den Kampf ansagen.

Zum Beispiel hat sich Ingwer gut bewährt bei Reiseübelkeit und Brechreiz. Studien mit Ingwerwurzel- stockpulver belegen die gute Wirksamkeit, wenn man den Extrakt eine Stunde vor Reiseantritt zu sich nimmt.

Besonders Kinder zwischen 2 und 12 Jahren sind von der Reisekrankheit betroffen erklärt de.holidayinsider.com , wobei man beachten sollte, dass Kinder unter 6 Jahren  am besten kein Ingwer zu sich nehmen weil er so scharf ist.

Macht zu viel Fleisch krank?

Fleisch an sich ist ein wichtiges Nahrungsmittel. Es liefert uns Eiweiß, Eisen und unter anderem auch B-Vitamine. Das hört sich schon mal gesund an. Aber wichtig ist hier die Menge, die man an Fleisch verzehrt. Ein Zuviel an rotem Fleisch zum Beispiel begünstigt Darmkrebserkrankungen. Einen Zusammenhang zwischen Fleischverzehr und Krebserkrankungen hat man schon lange vermutet. Bestätigt wurde er durch die EPIC-Studie, an der seit 1992 rund eine halbe Million Menschen aus zehn verschiedenen europäischen Ländern teilnehmen. Bei dieser Studie wurde von den Wissenschaftlern festgestellt, dass pro 100 Gramm rotem Fleisch, die zusätzlich zu der von Ernährungsexperten empfohlenen Höchstmenge verzehrt werde, das Darmkrebsrisiko um 49 Prozent steigt. Bei einer Erhöhung des Wurstverzehrs um 100 Gramm am Tag wächst das Risiko sogar um 70 Prozent. Es wird davon ausgegangen,  dass der Eisenanteil Auslöser hierfür ist. Dies würde auch erklären, warum weißes Fleisch das Risiko für einen Darmtumor nicht beeinflusst – der Eisenwert von Puten- oder Hähnchenbrust liegt im Durchschnitt deutlich niedriger als der in rotem Fleisch. Trotzdem sollte man als Erwachsener pro Woche maximal 300 bis 600 Gramm Fleisch- und Wurstwaren essen, sagen Ernährungsexperten.

Fisch als unterschätzte Vitaminbombe?

Fisch ist gesund, das verrät ein Blick auf die natürlichen Inhaltsstoffe. Rund 30.000 verschiedene Arten kann man weltweit zählen, allerdings sind nicht alle essbar.

Fisch ist weder ein Wundermittel noch Medizin, sollte aber trotzdem bei  jedem auf der Speisekarte stehen, der sich ausgewogen ernähren will. Warum, das zeigt ein Blick auf die natürlichen Inhaltsstoffe. Fisch ist reich an Vitamin A und D sowie einer Reihe von B-Vitaminen. Außerdem enthält er wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Kalium, Selen und Magnesium. Darüber hinaus enthält Fisch auch alle wichtigen Aminosäuren.

Aber das ist noch nicht alles: Fisch ist die einzige nennenswerte Quelle für Jod  und damit essenziell für die Schilddrüsenfunktion und liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Diese mindern die Entzündungsneigung im Gewebe, senken die Blutfettwerte und beugen Herzrhytmusstörungen  vor.

 

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