Gesunder Honig aus dem Garten – mit eigenen Bienenvölkern zum Hobbyimker werden

Honig

Der Garten ist die Oase der Erholung und der Rückzugsraum zum Relaxen und Pflanzen, Herumtollen und Spaß haben mit der ganzen Familie. Doch wer das Gardening mit voller Inbrunst und Leidenschaft verfolgt, möchte es rundum schön haben und so viel wie möglich für die Natur und Tierwelt tun. Und genau hier lassen sich so einige Dinge effektiv durchführen. Da ist nicht nur der Verzicht auf Düngemittel löblich, oder das Aussäen und Einpflanzen von Blumen und Pflanzen, die bei nützlichen Insekten wie Schmetterlinge und Bienen besonders gut ankommen.

Denn ganz speziell kann man für letztere Gattungen, den Bienen, so einiges auf die Beine stellen und beispielsweise zum Hobbyimker werden ist aktuell mehr als angesagt. So kann man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn zum Einen steht jedes Jahr wenn alles gut läuft eine ertragreiche Honigernte vor der Türe und zum Anderen, tut man sehr viel gegen das allgemein bekannte Bienensterben hierzulande. Denn wer seinen Garten mit unterschiedlichen Nutzpflanzen bestückt, die äußert begehrt sind bei Bienen und anderen Nutzinsekten, der kann sich auch auf eine gute Ernte des süßen Honigs der eigenen Blumen erfreuen und am Sonntagmorgen auf frische Brötchen schmieren.

Honig – das gesunde und süße Elixier des Lebens

Schon in der Vergangenheit wusste man von den guten und gesunden Inhaltsstoffen des Honigs und nutze ihn nicht nur als willkommenes Süßungsmittel. Auch als heilsames Elixier zum Auftragen bei Wunden zur schnellen Wundheilung und auch innerlich bei Erkältungen und Co., half der wohltuende Honig zur Linderung der Beschwerden. Auch heute wieder hat man erkannt, wie wichtig und effektiv Honig sein kann. Dass er natürlich köstlich schmeckt, erst recht. Doch in den letzten Jahren minimierte sich die Anzahl der Bienen weltweit. Durch den Einsatz von Pestiziden zur Schädlingsbekämpfung starben dabei nicht nur Schädlinge, sondern auch alle nützlichen Insekten wie die Bienen. Dabei sind wir ohne ihren Einsatz völlig aufgeschmissen, denn mit dem Schwinden der Bienen, die bekanntlich zur Befruchtung und Bestäubung aller Nutzpflanzen für uns sind, bricht unsere Nahrungsmittelkette ein. Obstsorten und Gemüse würden fehlen. Aus diesen und anderen Gründen haben es sich besonders viele Menschen zur Aufgabe gemacht, die Bienen zu retten. Und das funktioniert am besten, wenn man einerseits einigen Bienenvölker unter die Arme greift und ihnen eine Behausung gibt, wie den Bienenkasten, die Beute. Und zum Anderen aber auch, wenn man den Garten mit Wildblumen und Kräutern bestückt, die die Bienen ernähren und dem Honig erst den feinen und lieblichen Geschmack geben.

Ausrüstung und Einrichtung

Die Bienen sind die Hauptdarsteller. Denn ohne ein gutes, gesundes und vollständiges Bienenvolk, kann man als Imker keine erfolgreichen Erträge einfahren. Zum richtigen und erfolgreichen Imkern gehört auch die richtige Ausrüstung. Die einzelnen Utensilien findet man bei diversen Imkereibedarf-Anbietern und dazu gehören auch die passenden Beuten. Denn ohne die richtigen Bienenbehausungen und Beuten können sich die Bienen nicht wohlfühlen. Sie benötigen Schutz und Geborgenheit, damit sie fleißig arbeiten und ihre Erträge in den Bienenstock einfügen können. Sprich die Waben bauen und füllen können. Die Beuten spielen eine sehr große Rolle. Denn sie können abhängig von Handhabung und Nutzung gekauft werden. Magazinbeuten beispielsweise, sind besonders für Einsteiger und Neulinge in der Imkerei geeignet. Sie können aus Kunststoff sein, oder auch aus Holz. Magazinbeuten bestehen aus einem Boden, einer oder mehreren übereinander gesetzten Zargen in der Mitte und einem Deckel. In die Öffnungen der Holz- oder Kunststoffzarge werden von oben die obligatorischen Rähmchen mit den Bienenwaben eingehängt. Das Arbeiten mit diesen Magazinbeuten ist einfach und geht recht schnell von der Hand, ohne das Treiben der  Bienen im Stock selbst stark zu stören oder zu beeinträchtigen.

Der Boden der Magazinbeute hat ein Flugloch , den Schlitz und der Deckel hat eine gute Abdeckung, die als Wetterschutz dient. Im Gegensatz zur üblichen Horizontalbeute findet in der Magazinbeute die Volksentwicklung von unten nach oben, also vertikal statt. Denn im unteren Bereich der Magazinbeute befindet sich der Brutraum mit dem Brutnest. Direkt darüber befindet sich der Honigraum mit den Honigwaben. Wer die möglichst natürliche Bienenhaltung erreichen möchte, sollte ein möglichst ununterbrochenes Brutnest das Ziel sein, welches nur bei einem ausreichend großen Brutraum möglich ist. Um später reine Honigwaben zu erzeugen, wird zwischen Brut- und Honigraum häufig meist ein Absperrgitter eingesetzt. Damit soll verhindert werden, dass auch der Honigraum bebrütet werden kann, denn die meist deutlich größere Königin würde nicht durch das Gitter passen, um dort Eier ablegen zu können. Je nach Volksstärke, werden eine bis maximal vier oder gar fünf Zargen pro Volk und Beute verwendet. Allerdings muss man dabei immer berücksichtigen, dass diese Zu-oder Abnahme des Volkes in den hiesigen Gefilden im  Jahreslauf stark schwanken kann.

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