Gesunde Ratschläge vom Partner

(djd). Nach einem langen Arbeitstag reicht unsere Energie häufig nur noch für einen Abend vor dem Fernseher. Bewegung und Sport kommen dabei oft zu kurz. Kein Wunder also, dass die Gesundheit immer wieder ein Thema in der Partnerschaft ist.

Rund die Hälfte der Paare in Deutschland gibt sich gegenseitig Gesundheitstipps. Das belegt eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“. Die Mehrheit der Befragten ist dafür dankbar und versucht, die Ratschläge umzusetzen.

Unterstützung statt Kritik

Doch nicht alle freuen sich über den gut gemeinten Rat. 22 Prozent der Betroffenen reagieren genervt, wenn ihnen ihr Partner Gesundheitstipps gibt. „Niemand hört gern Kritik. Hinzu kommt, dass der Betroffene durch die Beschwerden womöglich schon gereizt ist“, weiß Dr. Hiltraut Paridon, Leiterin des Bereichs „Psychische Belastungen und Gesundheit“ beim Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV. Ihr Tipp: Dem Partner zeigen, dass seine Gesundheit einem am Herzen liegt. „Wer konkrete Unterstützung anbietet, statt pauschal zu kritisieren, ist für den Partner die bessere Hilfe.“

Stärken Sie dem Partner den Rücken

Rückenbeschwerden entstehen häufig durch falsche Belastung oder mangelnde Bewegung. 73 Prozent der Befragten geben an, dass ihr Partner bereits schmerzhafte Bekanntschaft mit der Volkskrankheit Nummer eins gemacht hat. Die bevorzugte Gegenmaßnahme ist mehr Bewegung, denn wer sich regelmäßig bewegt und damit rechtzeitig einen Ausgleich zum Arbeitsalltag schafft, hält seinen Rücken gesund.

Gemeinsam lässt sich der innere Schweinehund einfacher besiegen. „Es fällt leichter, Gewohnheiten zu ändern, wenn der Partner mitzieht“, bestätigt Dr. Paridon. Immerhin sind 27 Prozent der Umfrageteilnehmer davon überzeugt, ihre Liebsten durch gemeinsame Aktivitäten zu mehr Bewegung animieren zu können. Weitere Informationen und hilfreiche Tipps rund um das Thema Rückengesundheit finden sich unter http://www.deinruecken.de.

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