Gesunde Mitarbeiter sind ein kostbares Gut:

(djd). Die Zahl der älteren Arbeitnehmer wird in Zukunft immer weiter ansteigen. Auch die Anforderungen im Berufsleben nehmen zu: Flexibles Handeln sowie kontinuierliches und lebenslanges Lernen sind gefordert. Doch diese Belastungen gehen an den Menschen nicht spurlos vorüber. Aktuelle Erkenntnisse der Stressforschung weisen auf einen starken Zusammenhang
zwischen psychischen Belastungen und Erkrankungen wie beispielsweise Rückenbeschwerden, Herz-Kreislauf-Problemen, aber auch Depressionen oder Burn-out-Symptomen hin. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prognostiziert, dass in 15 Jahren psychische Erkrankungen den größten Teil der arbeitsbedingten Krankheitskosten ausmachen. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, sich um die Gesundheit und Zufriedenheit der Beschäftigten zu kümmern. Denn der Erfolg einer Firma hängt vor allem von ihren Mitarbeitern ab.

Lohnende Investition: Ausbildung zum Betriebspräventologen

Ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) kann für ein besseres Betriebsklima, für mehr Arbeitszufriedenheit sowie verringerte gesundheitliche Belastungen und Beschwerden am Arbeitsplatz sorgen. Allerdings nur, wenn es mehr bietet als das Angebot von Yogakursen oder Rückenschulen. Dafür aber benötigen die Unternehmen das Know-ow von Experten, wie sie etwa Fachpräventologen für das betriebliche Gesundheitsmanagement sind. Arbeitgeber haben die Möglichkeit, Mitarbeiter beim Berufsverband Deutscher Präventologen e.V. zu Betriebspräventologen ausbilden zu lassen. Dies hat den großen Vorteil, dass sie damit ihren eigenen Fachmann bzw. ihre eigene Fachfrau im Haus haben, der / die bereits mit der Firmenstruktur, mit Arbeitsbedingungen und -abläufen vertraut ist und auch längerfristige Projekte in Angriff nehmen kann. Alle Informationen zum berufsbegleitenden Fachstudium gibt es im Internet unter http://www.praeventologe.de sowie per Telefon unter 0511-8667845.

Stressmanagement und Arbeitsplatz-Ergonomie

Betriebliche Gesundheitsmanager haben sowohl die ganze Organisation im Blick als auch die einzelnen Beschäftigten. In den Unternehmen ergänzen und optimieren sie bereits vorhandene Maßnahmen des Gesundheitsschutzes. Zu den gesundheitsfördernden Strategien gehören beispielsweise Fitnessangebote, Seminare und Workshops zu Stressmanagement, Burn-out-Prophylaxe oder gesunder Ernährung am Arbeitsplatz. Die Beschäftigten sollen so lernen, Gesundheitsbelastungen zu erkennen, mit ihnen richtig umzugehen und diese zu senken. Die regelmäßige Überprüfung der Arbeitsplatz-Ergonomie, Verbesserungen im Organisationsgefüge, eine gesunde Kantinenverpflegung oder gesundheitsförderliche Mitarbeitergespräche sind weitere Maßnahmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

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