Gesunde Ernährung – auf Fett nicht verzichten

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Über viele Jahrzehnte wurden Fette als der Nährstoff bezeichnet, auf den Abnehmwilllige besser verzichten sollten. Die no-fat oder low-fat Diäten waren lange als die beste Methode bekannt, um schnell an Gewicht zu verlieren. Allerdings darf man nicht darauf vergessen, dass Fette zu den Grundbausteinen jeder ausgewogenen Ernährung gehören. Wer kaum Fett zu sich nimmt, riskiert gravierende gesundheitliche Folgen. Wichtig ist, auf die Menge und die Art von Fett zu achten, die man täglich zu sich nimmt. Einer Tatsache sollte man sich beim Umgang mit Fetten immer bewusst sein, nämlich dass es deutlich mehr Energie liefert als die beiden anderen Nährstoffe. Während man mit einem Gramm Kohlenhydraten oder Eiweiß nur 4 Kalorien zu sich nimmt, schlägt ein Gramm Fett gleich mit 9 Kalorien zu Buche.

Welche Funktionen erfüllt Fett

Der Körper kann ohne Fett nicht existieren. Immerhin fungiert das Körperfett als Schutzpanzer für innere Organe. Auch zum Wärmeschutz braucht man eine gewisse Fettschicht. Aus diesem Grund sind Menschen, die über besonders wenig Körperfett verfügen, oft kalt während andere die Außentemperatur als angenehm empfinden. Fette fungieren als Trägerstoff für die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Diese Stoffe können nur in Verbindung mit Fett vom Körper absorbiert werden. Auch auf den Geschmack von Speisen hat Fett eine positive Auswirkung, da Fett als Geschmacksträger dient. Fett haben eine wichtige Funkion im Zellaufbau inne. Der Grund warum Fett lange Zeit so verteufelt war ist, dass viele einfach zu viel Fett aufnehmen. Für Erwachsene reicht eine tägliche Zufuhr von 60 bis 80 Gramm. Wer abnehmen möchte, sollte die Aufnahme etwas einschränken. Für Abnehmwillige ist es wichtig, die Gesamtkalorienanzahl pro Tag im Auge zu behalten. Für den Körper ist es relativ nebensächlich, durch welchen Nährstoff Kalorien zugeführt werden. Da Fett wie schon erwähnt mehr Kalorien liefert, darf man bei einer fetthaltigen Ernährungsweise unterm Strich weniger essen.

Welches Fett ist gesund?

Die Erkenntnis, dass Fette entgegen früherer Meinungen gesund sind, gilt allerdings nicht als Freibrief, bei Pommes, Chips und fetten Wurstwaren so richtig zulangen zu dürfen. Als gesund gelten nämlich vorwiegend Fette pflanzlichen Ursprungs. Gesättigte Fettsäuren, die in tierischen Produkten wie Butter, Speck und Käse vorkommen, sind eher zu meiden. Hält man sich vor Augen, dass 100 Gramm Salami bereits rund 30 Gramm an Fett liefern, sieht man wie rasch die Marke von 60 Gramm täglicher Fettaufnahme erreicht sind. Ungesättigte Fettsäuren hingegen enthalten wertvolle Stoffe, die sich positiv auf den Körper auswirken. Zu den gesündesten Ölen zählen Leinsamen-, Raps- und Sojaöl als Lieferanten von Omega 3 Fettsäuren und Sonnenblumen- und Maiskaimöl mit wichtigen Omega 6 Fettsäuren. Aufpassen sollte man bei der Anwendung von Pflanzenölen, da sich nicht jedes Produkt zum Braten eignet. Rapsöl ist universell einsetzbar und darf in keinem Haushaltsschrank fehlen. Walnussöl zum Beispiel darf nicht erhitzt werden. Es schmeckt besonders gut auf knackigen Salaten oder zum Abschmecken raffinierter Gemüsegerichte. Weitere Informationen über Walnussöl zum Beispiel über Verwendungsmöglichkeiten und Herstellung findet man im Internet. Sojaöl kommt aus dem asiatischen Raum und wird heute auch in Europa gerne für die Zubereitung von schmackhaften Gerichten verwendet. Ebenso wie Rapsöl schmeckt auch Sojaöl neutral und ist daher vielseitig verwendbar. Olivenöl hat mittlerweile in der mitteleuropäischen Küche Einzug gehalten. Es eignet sich ebenfalls zum Braten und für Salate, allerdings muss man den Eigengeschmack mögen. Wer gesunde Fette in Maßen in den täglichen Ernährungsplan integriert, wird schnell den positiven Effekt auf das Wohlbefinden erkennen können.

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