Gesund essen und viel bewegen

(mpt-13) Die Menschen werden zunehmend dicker. Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung sind häufige Gründe für die kleinen und größeren Pölsterchen. Doch wer kontinuierlich Bewegung und Gesundes in seinen Alltag einbaut, der tut sich und seinem Körper etwas Gutes und das Wohlbefinden steigt zusehends.

Reichlich Obst und Gemüse sollte jeder täglich essen. Das empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) seit über zehn Jahren mit ihrer Kampagne „5 am Tag“. Hintergrund: Obst und Gemüse haben einen hohen Gesundheitsfaktor, machen lange satt, liefern aber wenige Kalorien. Ideal, um fit und schlank zu bleiben.

So geht’s: Bei jeder Mahlzeit sollten Obst und Gemüse die Hauptrolle spielen. Ziel ist es, den Verzehr der frischen Produkte auf mindestens 650 Gramm pro Tag zu steigern. Das entspricht fünf Portionen zu jeweils 125 Gramm oder etwa fünfmal eine Handvoll. Morgens kann eine Banane das Müsli fruchtiger machen, als Snack eignet sich ein Schälchen Beeren, ein Apfel oder einige Gemüsesticks. Mittags darf es ein Salat sein oder gegartes Gemüse, nachmittags ein frischer Saft. Zum Abendbrot passt zum Beispiel Gurke, Tomate oder Paprika.

Geeignet für: Menschen, die gern Obst und Gemüse essen. Wer kein Fan von den „üblichen Verdächtigen“ wie Apfel, Birne und Karotte ist, darf ruhig experimentierfreudig sein: Nashi-Birnen, gelbe Kiwi, Mairübchen – das Angebot an frischen Produkten ist riesig! Infos: Rezeptideen und viel Wissenswertes rund um frisches Obst und Gemüse auch bei der DGE.

Wandern und genießen

Eine der beliebtesten Bewegungsarten ist das Wandern. Ob allein, mit Freunden oder gleich der ganzen Familie ist hierbei unerheblich. Gemeinsam macht es jedoch doppelt Freude und man motiviert sich gegenseitig.

Für viele Wanderfreunde ist Österreich die Wanderregion schlechthin. Denn dort gibt es eine Vielzahl an naturnahen Tagestouren inmitten spannender Landschaften sowie auch schöne Weit- und Rundwanderwege. Und auch die Wanderkompetenz wird vielerorts aktiv gelebt – zum Beispiel durch Gastgeber, die Wanderern nicht nur eine Unterkunft bieten, sondern auch bei der Suche nach Naturerlebnissen behilflich sind. Dieser Anspruch gilt in besonderem Maße für Österreichs Wanderdörfer, ein Zusammenschluss von 42 Wanderregionen zwischen Niederösterreich im Osten und Vorarlberg im Westen, die ein Ziel vereint: Sie wollen die die „Magie des Gehens“ für naturbegeisterte Menschen spürbar machen.

Natur erleben in Österreich

Österreich wartet mit vielen beeindruckenden Naturerlebnissen auf, wobei einige gut versteckt liegen. In ihrem neuen Katalog für 2013 haben Österreichs Wanderdörfer deshalb die schönsten „elementaren Naturerlebnisse“ zusammengesucht und gebündelt. Unter dem Motto die „Magie des Gehens“ werden 42 dieser Naturerlebnisse präsentiert, wie beispielsweise Steinadlerbeobachtungen im Karwendel oder Wild Wanderungen durch absolut naturbelassenes Gelände im Wanderdorf Soboth. Bei all diesen Erlebnissen geht es um magische Momente und die intensive Begegnung mit der Natur. Elementare Naturerlebnisse sind eine Einladung, der eigenen Sehnsucht, ganz hoch oben und ganz weit draußen zu sein, zu folgen. Die Wanderdörfer selbst präsentieren sich dabei als Erlebnisraum, in dem Wanderer intensiv die Natur erfahren können und dabei kompetente Unterstützung in der Vorbereitung auf das Naturerlebnis erhalten.

Wandern mit Genuss

Außergewöhnliche Naturerlebnisse und Genusswanderungen erwarten Gäste im österreichischen Raurisertal. Denn das 30 Kilometer lange Hochtal zählt nicht nur zu den größten und schönsten Wandergebieten im Nationalpark Hohe Tauern, sondern es lädt auch zur Goldsuche in klaren Bächen, zum Beobachten seltener Greifvögel, dem Erkunden dunkler Moore und Erklimmen majestätischer Berge ein. Genusswandern wird hier groß geschrieben. Doch so aufregend die Aktivitäten auch sein mögen, – die Stille der ursprünglichen Natur, die von keinem Autolärm gestört wird, hilft dabei, die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen und sich fernab des Massentourismus zu erholen.

Trend: Genusswandern

Mit beinahe 300 Kilometern an Wanderwegen und Alpinsteigen ist das Raurisertal mit seinen fünf Seitentälern ein ideales Ziel für jeden Wanderfreund. Gemütliche Almwanderungen eignen sich zum perfekten Genusswandern und sind hier ebenso möglich wie hochalpine Touren – etwa zum 3.106 Meter hohen Hohen Sonnblick, auf dessen Gipfel sich das höchste Wetterobservatorium Österreichs befindet. Und da während der Sommermonate im Raurisertal rund 40 Almhütten bewirtschaftet sind, ist auch für die gemütliche Wanderrast ausreichend gesorgt.

Themenwanderungen sorgen für Abwechslung

Ein Tipp für Gäste sind zum Beispiel die verschiedenen Themenwanderwege, die anschaulich über Flora und Fauna, über Naturschauspiele und kulturelle Besonderheiten der Region berichten. Während man etwa entlang des sieben Kilometer langen Gletscherschaupfads so einiges über den Aufbau und die Bildung eines Gletschers mit all seinen Schichten und Eigenheiten lernt, begeben sich Wanderer beim Tauerngold-Erlebnisweg auf die Spuren des einstigen Goldbergbaus und wandern vorbei an urigen Knappenhäusern, jahrhundertealten Gewerkehäusern und Stollen. Zahlreiche Informationstafeln klären dabei über die Geschichte des Tauerngoldes auf.

Wien und der Naschmarkt

Wien lässt sich am besten im Freien genießen. Zum Spazierengehen, zur sportlichen Betätigung oder einfach nur zum Sonnenanbeten laden die zahlreichen Grünanlagen der Stadt ein. Der weitläufige Prater beispielsweise bietet Einheimischen wie Gästen eine Mischung aus Erholung und Adrenalin-Kick: Je nach Lust und Laune kann man auf der Praterwiese entweder einfach nur alle Viere von sich strecken oder aber man lässt sich auf eine der vielen Attraktionen im Wiener Wurstelprater ein. Daneben gibt es zahlreiche weitere Orte in Wien, die einen Besuch wert sind und die man als Städtetourist unbedingt besichtigen sollte. Dazu gehört zum Beispiel auch der – nahe der AllYouNeed Hotels gelegene – Naschmarkt Wiens.

Zu Fuß oder mit dem Rad durch Wien

Wien kann vor allem in den Sommermonaten bequem zu Fuß oder per Rad besichtigt werden. Auf 1.200 Kilometern Radwegen in ganz Wien lassen sich Sehenswürdigkeiten mühelos im eigenen Tempo besichtigen. Fahrräder kann man sich übrigens an mehreren Stellen ausleihen, sodass das eigene Rad nicht zwangsweise mitgebracht werden muss. Im Rahmen des „Rad Jahres“ 2013 in Wien sollen die Menschen darüber hinaus dazu bewegt werden, öfters in die Pedale zu treten. Hierzu sind unter anderem einige Veranstaltungen rund um das Thema Radfahren geplant.

Wandern in Deutschland – die Mathildenhöhe

Darmstadt ist das südliche Oberzentrum der Metropolregion Rhein-Main und eignet sich als Wissenschafts- und Kulturstadt optimal für einen Kurzurlaub in Deutschland. Die Stadt begeistert dabei vor allem durch ihre kulturelle Vielfalt, die sich unter anderem in der lebendigen Innenstadt und in den kunstvoll gestalteten, öffentlichen Parkanlagen widerspiegelt. So locken beispielsweise der Herrngarten direkt in der Innenstadt sowie die Rosenhöhe ins Grüne, die Mathildenhöhe und die kompakte Fußgängerzone mit ihren Boutiquen, Cafés und Restaurants laden ebenfalls zum Flanieren und Verweilen ein. Am besten lässt sich Darmstadt jedoch bei einer der zahlreichen Führungen erkunden – denn die Stadt hat in den Bereichen Geschichte, Kultur und Wissenschaft einiges zu bieten.

Auf den Spuren vergangener Zeiten – Historisches in Darmstadt

Das wohl bekannteste historische Erbe der Stadt ist die Darmstädter Mathildenhöhe. Das über 100 Jahre alte Gesamtkunstwerk setzt sich aus einem Platanenhain, dem Museum Künstlerkolonie, dem Hochzeitsturm sowie Künstlerhäusern und Ausstellungsgebäuden zusammen. Ursprünglich als öffentlicher Park im englischen Stil angelegt wurde die Mathildenhöhe 1833 mit Gartenhäusern, Pavillons und dem Platanenhain ergänzt. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts hielt dann die Künstlerkolonie des Großherzogs Ernst Ludwig auf der Mathildenhöhe Einzug, unter der das einzigartige Jugendstilensemble entstand, das noch heute das Zentrum des Darmstädter Jugendstils bildet. Wer die Mathildenhöhe mit ihrer außerordentlichen bau- und kunstgeschichtlichen Bedeutung erkunden will, kann dies entweder im Rahmen einer Führung oder in Eigenregie tun. Für die Erkundung der Mathildenhöhe auf eigene Faust wurde von der Darmstadt Marketing GmbH neben einem Audioguide, der umfangreiche Informationen zu dem Ensemble liefert, auch eine 3D-basierte Augemented Reality App für das Haus Olbrich entwickelt.

Unterwegs mit dem Rad

Wer weniger gut zu Fuß ist und vielleicht sogar etwas mehr Übergewicht hat, für den empfiehlt sich neben dem Schwimmen auch das Radfahren. So kann man die Belastung leicht steigern und hat ein gutes Gefühl dabei.

Radfahren ist ein Trend, der immer mehr im Kommen ist. Längst hat die sportliche Betätigung dabei das einfache Radeln zur Arbeit oder zum Einkaufen hinter sich gelassen. Immer mehr Menschen möchten sich auch im Urlaub bewegen und neue Regionen mit dem Fahrrad erkunden. Zu den beliebtesten Radregionen in Deutschland zählt die Region Niederrhein im Nordwesten Deutschlands. Wer abwechslungsreiche Themenrouten durchs Flachland liebt, wird sich hier sehr wohlfühlen – nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die Region über das längste ausgeschilderte Radwegenetz in Deutschland verfügt. Urlauber finden hier darüber hinaus eine herrliche Landschaft vor, sodass der Niederrhein für einige unbeschwerte Urlaubstage auf zwei Rädern hervorragend geeignet ist.

Zwischen Maas und Rhein

Zwischen Maas und Rhein können Gäste der Region die schöne Landschaft des Niederrheins im wahrsten Sinne des Wortes erfahren. Auf mehr als 2.000 Kilometern Länge kann man hier die Reifen rollen lassen – beispielsweise auf dem beliebten „RheinRadWeg NRW“ oder der „NiederRheinroute“. Seit diesem Jahr kann man sich als Radfahrer auf zwei neue Strecken freuen: die „Römer-Lippe-Route“ und der „BahnRadweg Kreis Viersen“. Beide Themenrouten kennzeichnet ein überwiegend flacher Streckenverlauf, der keine allzu hohen konditionellen Anforderungen stellt und daher besonders für Hobbyfahrer gut geeignet ist.

Bahn-Radwege – radeln inmitten der Natur

Die zweite neue Radstrecke am Niederrhein ist der 125 Kilometer lange Rundweg „BahnRadweg Kreis Viersen“, der über oder parallel zu stillgelegten Bahntrassen durch den Kreis Viersen verläuft und damit ein ganz besonderes Reiseflair vermittelt. Immerhin kann man mit dem Drahtesel dort entlangradeln, wo früher Eisenbahnen durch die Landschaft dampften. Als Radfahrer passiert man dabei ausgedehnte Wälder, Flüssen und Seen und weitläufige Erdbeer- und Spargelfelder. Daneben kann man auf der Themenroute Ausflüge in Naturgebiete mit Abstechern zu prächtigen Burgen und Herrensitzen verbinden. Auch die zahlreichen Rastplätze am Wegesrand laden zum Verweilen ein, wobei man stets herrliche Ausblicke in die Natur genießen kann.

Vorort ein Rad ausleihen

Ein besonders praktisches Angebot für alle Gäste, die nicht mühsam ihre eigenen Fahrräder mitbringen möchten, ist das umfangreiche Verleihsystem in der Region. So ist das gesamte niederrheinische Gebiet mit einem dichten Netz von etwa 50 Verleihstationen versehen, bei denen man eines von rund 1.000 apfelgrünen Gazelle-Fahrräder ausleihen kann. Nach Beendigung des Ausflugs kann man die Räder dann entweder am gleichen Standort oder an einem beliebigen Zielort am Niederrhein wieder abgeben.

Zu Wasser und zu Land…
Unterwegs mit Rad und Schiff

Ein unvergessliches und ganz besonderes Erlebnis sind Rad- und Schiffstouren, wie sie beispielsweise auch der Radreiseveranstalter Eurobike anbietet. Sie sind ideal für all diejenigen, die nicht nur das Fahrradfahren, sondern auch das Wasser mögen. Dabei begleitet ein Schiff die Gäste während der gesamten Radwoche, sodass nicht nur das lästige Kofferpacken entfällt, sondern die Urlauber auch an einem ganz besonderen Ort – nämlich an Bord des Schiffes – übernachten. Diese Form des Reisens ist ideal für Genussradler. Tagsüber begeben sich die Radreisenden dann auf individuell geführte Tagestouren. Sie bekommen Kartenmaterial zur Verfügung gestellt und können die Routen auf eigene Faust erkunden. Um den Gästen einen unvergesslichen Radurlaub zu ermöglichen, ist auch ein Reiseleiter an Bord, der jeden Abend mit den Gästen die Touren des nächsten Tages bespricht.

Genussradeln durch Nordholland

Holland ist ein Paradies für Radfahrer, denn die Strecken sind zum großen Teil eben und daher für Genussradler optimal geeignet. Von April bis September haben Radfreunde die Möglichkeit, die Gegend rund um das Ijsselmeer und die Nordseestrände zu erkunden. Malerische Hafenstädtchen, Seen- und Sumpfgebiete und die typisch holländische Polderlandschaft mit Windmühlen und Dünen warten tagsüber darauf, mit dem Rad erfahren zu werden. Nachmittags und abends halten sich die Genussradler dann auf der MS Serena auf, einem voll klimatisierten Flussschiff mit Restaurant, Bar und elegantem Salon. Bei der Tour handelt es sich um eine Rundreise mit Start- und Zielpunkt in Amsterdam.

Urlaub mit dem Rad

Mit der richtigen Ausrüstung steht dem nächsten Radurlaub praktisch nichts mehr im Wege – und auch Destinationen außerhalb von Deutschland kommen für eine Radtour in Frage. Gerade im Spätsommer und Herbst locken Reiseziele im sonnigen und warmen Süden wie beispielsweise die Balearen. Die bekannte Ferieninsel Mallorca ist zwar in erster Linie für Strandurlaub und das ausschweifende Nachtleben bekannt, hat jedoch weit mehr zu bieten: Steile Felsküsten, verträumte Buchten und Graslandschaften mit Windmühlen prägen die Landschaft abseits von Ballermann und Co. Auf ursprüngliche Weise kennenlernen lässt sich der Charme der Mittelmeerinsel am besten bei einem Radurlaub. Dabei lassen sich Küste und Inland gleichermaßen erleben. Bei der achttägigen Mallorca-Rundfahrt des Radreiseveranstalters Eurobike beispielsweise erradelt man pittoreske Fischerdörfer, schimmernde Salzseen und bizarre Drachenhöhlen – inklusive Gelegenheit zum Baden in malerischen Buchten. Die einzelnen Etappen der Mallorca-Rundfahrt bewegen sich dabei in Schwierigkeitsgraden von leicht bis mittelschwer: Anstiegen folgen herrliche Abfahrten und schwierige Abschnitte kann man auch einfach im Bus überbrücken. Deshalb ist die Mallorca-Rundfahrt auch für Anfänger durchaus interessant.

Mallorca-Rundfahrt

Für alle, die es etwas ausgefallener mögen, ist die „Rad und Finca“-Tour auf Mallorca genau das Richtige. Von einer traumhaften Finca im Landesinneren aus begibt man sich täglich auf neue Routen – beispielsweise durch grandiose Naturschutzgebiete, das Tramuntana-Gebirge oder die Hauptstadt Palma. Im Tagesrhythmus fest eingeplant sind dabei stets die typisch mallorquinischen Pausen – und nach einem anstrengenden Tag auf dem Fahrrad kann man die Abende dann entspannt am Pool der Finca ausklingen lassen.

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