Gesund durch Saft: Frische Säfte selber machen

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung rät im Rahmen einer gesunden Ernährung dazu, täglich drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst zu sich zu nehmen. Hierfür müssen nicht nur Äpfel und Tomaten verzehrt werden, auch das Trinken von Saft kann zur ausreichenden Versorgung mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen führen.

Trotz ihrer vielen positiven Eigenschaften sollten Säfte nicht zum Durstlöschen getrunken werden. Auch ohne Zuckerzusatz und frischgepresst, enthalten sie aufgrund des natürlichen Fruchtzuckers zu viele Kalorien. Für den Ausgleich des Wasserhaushalts eignen sich eher ungesüßte Tees und Wasser.

 

Säfte aus dem Supermarkt: was es zu beachten gibt

Supermarkt Regale beherbergen viele verschiedene Getränke, die ordentlich Früchte enthalten sollen. Leider stimmt das nicht so ganz. In Limonaden und Brausen ist nur wenig bis kein Saft enthalten. Eigentlich sind solche Erfrischungsgetränke nur voller Zucker und damit für eine ausgewogene Ernährung vollkommen ungeeignet. Wer sich mit einem gekauften Saft wirklich etwas Gutes tun möchte, der sollte mindestens einen aus Konzentrat mit 100 % Saftanteil kaufen, wobei die naturtrübe Variante noch einen Hauch gesünder ist.

Noch besser sind Direktsäfte. Die wurde nach dem Pressen in der Kelterei nicht weiter behandelt und direkt abgefüllt. Leider ist diese Art von Säften nur selten in den Supermarktregalen zu finden. Reformhäuser sind dahin gehend besser ausgestattet und bieten eine große Auswahl an Obst- und den weniger beliebten Gemüsesäften an.

 

Säfte selbst herstellen: mit dem richtigen Entsafter

Auch wenn im Internet immer wieder Anleitungen zum Entsaften ohne auftauchen, die gesündesten Säfte stellt man mit einem Entsafter her.  Hierbei kann man sich zwischen einem Dampfentsafter und einem Zentrifugenentsafter entscheiden. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.

Ein Dampfentsafter eignet sich am besten für große Mengen Obst und Gemüse. Wer also einen eigenen Garten besitzt und nicht alles zu Marmelade verarbeiten oder einwecken möchte, der kann auf diese Weise bis zu 12 Monate haltbare Säfte herstellen. Aufgrund der hohen Temperaturen im Entsafter gehen allerdings viele wichtige Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe verloren.

Die Firma Keimling stellt Entsafter mit Zentrifugen her, die unter anderem in den Tests der Stiftung Warentest immer wieder hervorragend abschneiden. Hierbei wird das zu entsaftende Obst oder Gemüse gewaschen, in Stücke geschnitten und fließt dann sofort ins Glas. Der Nachteil ist, dass der Saft sofort getrunken werden muss. Allerdings kann man diesen durch das sogenannte Pasteurisieren haltbarer machen.

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