Geschmeidig ans Ziel

(djd). Joggen zum Feierabend, Muskelaufbau im Fitnessstudio, Aktivurlaub statt Faulenzen: Für viele Menschen aus allen Altersgruppen ist regelmäßiges Training kein lästiges Pflichtprogramm, sondern ein selbstverständlicher Bestandteil ihres Alltags. Umso schlimmer, wenn der Körper plötzlich streikt. Es beginnt mit einer leichten Steifigkeit, in der Folge kommen Schmerzen vor allem in den Hüft- und Kniegelenken hinzu. Diese können erste Anzeichen von Arthrose sein. Dabei handelt es sich um eine Verschleißkrankheit des Gelenkknorpels. Ursachen sind unter anderem genetische Veranlagung, übermäßige Beanspruchung oder Fehlstellungen.

Gut geschmiert

Gelenke haben die Aufgabe, Knochen beweglich miteinander zu verbinden. Die Knochen sind mit einer schützenden Knorpelschicht überzogen, die strapazierfähig ist und wie ein Polster oder Stoßdämpfer wirkt. Eine Gelenkkapsel umhüllt das gesamte Gelenk und ist mit der sogenannten Synovialflüssigkeit (Gelenkschmiere) gefüllt. Im Laufe der Jahre verändert sich die Gelenkflüssigkeit, wodurch eine Verschlechterung ihrer Viskoelastizität (Schmierfähigkeit und Stoßdämpfung) entsteht. Der Knorpel wird nicht mehr ausreichend geschützt und ernährt und nutzt sich durch die erhöhte Belastung immer weiter ab. Schädigungen des Knorpelgewebes sind im Anfangsstadium nicht spürbar, da dort keine Nervenfasern vorhanden sind. Erst bei fortschreitendem Abbau kommen zusätzliche Reizungen und Entzündungen hinzu, die Schmerzen verursachen.

Hyaluronsäure kann helfen

Wichtig ist, nicht zu lange zu warten, sondern bei dauerhaften Schmerzen einen Arzt zurate zu ziehen. Er wird die Beweglichkeit und Stabilität des Gelenks prüfen und den Grad der Abnutzung diagnostizieren. Was die Behandlungsmöglichkeiten betrifft, rät Dr. Günther Paulsen, Orthopäde und Unfallchirurg aus Eppingen: „Bereits im Frühstadium der Beschwerden ist eine Therapie mit Hyaluronsäure empfehlenswert. Sie wird direkt in das kranke Gelenk injiziert und ergänzt dort die körpereigene Gelenkflüssigkeit. Das verbessert die Geschmeidigkeit, Entzündungen werden gehemmt und der Knorpel vor Abbau geschützt. So kann das Fortschreiten der Arthrose deutlich verlangsamt werden.“

Nur eine Injektion

In Deutschland stehen rund 20 verschiedene Hyaluronsäuren zur Verfügung, die in der Regel in drei bis sechs Injektionen gespritzt werden. Durch klinische Forschung ist es gelungen, die Anzahl der notwendigen Injektionen bei gleicher Wirksamkeit deutlich zu reduzieren. Eine aktuelle Studie hat jetzt zusätzlich gezeigt, dass mit der Einmalinjektion Synvisc-One behandelte Kniearthrose-Patienten bereits eine Woche nach der Injektion eine deutliche Linderung ihrer Arthroseschmerzen verspüren. Dr. Michael Schneider, ebenfalls Orthopäde und Unfallchirurg aus Eppingen, ergänzt: „Nach meiner Erfahrung ist die Qualität der injizierten Hyaluronsäure entscheidend. So ähneln speziell vernetzte Hyaluronsäuren wie in Synvisc der natürlich im Gelenk vorkommenden in ihren Eigenschaften am stärksten.“ Bewegungsübungen, wie sie zum Beispiel unter http://www.fit-und-mobil.info gezeigt werden, und gelenkschonende Aktivitäten wie Schwimmen oder Radfahren helfen zusätzlich, den Gelenkknorpel mit Nährstoffen zu versorgen.

Zusatzinformationen:

Sport hält fit

Bei anhaltenden Bewegungsschmerzen sollte man aufhorchen. So können beispielsweise Probleme in den Knie- und Hüftgelenken erste Anzeichen von Arthrose sein. Bei dieser allmählich fortschreitenden Verschleißerkrankung nutzt sich der schützende Gelenkknorpel immer weiter ab, bis die Knochen schließlich direkt und schmerzhaft aneinanderreiben. Um die Gelenkschmiere wiederherzustellen, Entzündungen zu hemmen und den Knorpel vor weiterem Abbau zu schützen, kann es helfen, Hyaluronsäure direkt in das betroffene Gelenk zu spritzen. Bei speziell vernetzten Präparaten wie zum Beispiel Synvisc-One genügt bereits eine Injektion, um die Schmerzen für Monate zu lindern. Unter http://www.fit-und-mobil.info erfährt man, was jeder selbst tun kann, um seine Gelenke gesund zu halten.

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