Gerhard Kienle und die Universität Witten/Herdecke

PD Dr. med. Gerhard Kienle (1923-1983), Gründer der Universität Witten/Herdecke und des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke, starb vor 33 Jahren am 2. Juni 1983. Die Universität Witten/Herdecke war sein Lebenswerk. Als sie eröffnet wurde – intern am 29. April 1983 in Herdecke und öffentlich am 30. April 1983 mit einer Feier im Wittener Saalbau – lag Gerhard Kienle auf der Intensivstation des Gemeinschaftskrankenhauses. In Witten sprach zur Universitätseröffnung unter anderem Alfred Herrhausen, der später ermordete Vorstandssprecher der Deutschen Bank, von den Chancen der Universitätsgründung und des „autonomen, selbstgesetzlichen Gestaltens“.

Wie viel dies mit Gerhard Kienle zu tun hat, beleuchtet am 26. April 2016 Prof. Dr. med. Peter Selg in seinem Vortrag „Gerhard Kienle und die Universität Witten/Herdecke“. Darin behandelt er zum 33. Jahrestag der Universitätseröffnung vor allem die ideellen Intentionen Gerhard Kienles, ihre Bedeutung für die Wissenschafts- und Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts sowie für die Zukunft. Organisiert wird der Vortrag vom Integrierten Begleitstudium Anthroposophische Medizin (IBAM) in Kooperation mit der Fakultät für Kulturreflexion – Studium fundamentale.

Zur Person:
Peter Selg leitet das Ita Wegman Institut für anthroposophische Grundlagenforschung in Arlesheim (Schweiz). Er unterrichtet medizinische Anthropologie und Ethik an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter (Fachbereich künstlerische Therapie) und an der Universität Witten/Herdecke (IBAM/Gerhard Kienle-Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin).

Gerhard Kienle und die Universität Witten/Herdecke
Vortrag von Prof. Dr. Peter Selg
Dienstag, 26. April 2016, 19:30 Uhr im AudiMax
Universität Witten/Herdecke, Alfred-Herrhausen-Str. 50, Witten

Weitere Informationen: Diethard Tauschel, diethard.tauschel@uni-wh.de oder 02302-926 733

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

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