Gerd Kempermanns Buch über Neue Nervenzellen im erwachsenen Gehirn ist das Medical Book of the Year

„Das ausgezeichnete Buch ist sehr umfangreich, up-to-date und vor allem nützlich für diejenigen, die an dem Thema des erwachsenen Gehirn interessiert sind“, begründete die Jury vergangenen Mittwoch in London bei der Preisverleihung die Wahl. Beeindruckend sei auch die exzellente formale Struktur des Buches, da Schlüsselsätze kompakt den jeweiligen Abschnitt zusammenfassen.

Gerd Kempermann arbeitet seit 2007 am CRTD als Professor für genomische Grundlagen der Regeneration. Zusätzlich ist er seit 2009 auch der Sprecher am Dresdner Standort des DZNE. Sein interdisziplinär aufgebautes Team entwickelt innovative Strategien für erfolgreiches Altern und zur Prävention und Kompensation bei Demenzen.

Das ausgezeichnete Buch
Gerd Kempermann: Adult Neurogenisis 2
2nd edition Oxford University Press 2010
ISBN 9780199729692

Pressekontakte:
Birte Urban-Eicheler
Pressesprecherin DFG- Forschungszentrum für Regenerative Therapien – Exzellenzcluster Dresden
Tel.: 0351/ 463-40347
E-Mail: birte.urban-eicheler@crt-dresden.de
http://www.crt-dresden.de

Daniel Bayer
Stellvertretung, Internet, Veranstaltungsorganisation Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in der Helmholtz-Gemeinschaft
Tel. (0) 228 / 43302-261
E-Mail: daniel.bayer@dzne.de
http:// www.dzne.de

Das 2006 gegründete DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der Technischen Universität ist das bisher einzige DFG-Forschungszentrum und Exzellenzcluster in Ostdeutschland. Ziel des CRTD ist es, das Selbstheilungspotential des Körpers zu erforschen und völlig neuartige, regenerative Therapien für bisher unheilbare Krankheiten zu entwickeln. Die Forschungsschwerpunkte des Zentrums konzentrieren sich auf Hämatologie und Immunologie, Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen sowie Knochen- und Knorpelersatz. Zurzeit arbeiten sechs Professoren und elf Forschungsgruppenleiter am CRTD, die in einem interdisziplinären Netzwerk von über 80 Mitgliedern sieben verschiedener Institutionen Dresdens eingebunden sind. Zusätzlich unterstützen 18 Partner aus der Wirtschaft das Netzwerk. Dabei erlauben die Synergien im Netzwerk eine schnelle Übertragung von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in klinische Anwendungen.

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) wurde 2009 als eine Forschungseinrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft mit einer einmaligen Struktur gegründet: Es besteht aus acht Standorten in ganz Deutschland, an denen Wissenschaftler in enger Kooperation mit Universitäten und Universitätskliniken die Ursachen neurodegenerativer Erkrankungen erforschen und an der Entwicklung neuer Therapie- und Pflegestrategien arbeiten. Der DZNE-Standort Dresden widmet sich der Stammzellforschung und der regenerativen Medizin im Bereich der neurodegenerativen Erkrankungen.

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