Gemeinsam genutzte Innovationsplattformen

Die PFMI zielen darauf ab, Unternehmen, insbesondere KMU und Unternehmen mittlerer Größe, gebündelte Ressourcen (Ausrüstungen, Personal, verschiedene Dienstleistungen) anzubieten, um ihnen, in Zusammenarbeit mit den Pôles de compétitivités (Kompetenzzentren), die Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten bzw. innovativen Projekten zu ermöglichen. Diese Bündelung bietet den KMU einen Zugang zu Hightech-Ausrüstungen, der ihnen normalerweise, aufgrund der hohen finanziellen Kosten, verwehrt bleiben würde. Dank der PFMI können diese Unternehmen Untersuchungen durchführen und Prototypen herstellen, was zu ihrer Entwicklung und Anerkennung beiträgt.

Die PFMI werden von der Caisse des Dépôts verwaltet und erhalten eine öffentliche Förderung von 50 Millionen Euro. Die ausgewählten Projekte treten jetzt in eine weitere Projektplanungsphase ein, in der die genauen technischen, ökonomischen, finanziellen und juristischen Bedingungen festgelegt werden sollen. Im Anschluss daran findet ein weiterer Auswahlwettbewerb statt, bei dem die endgültigen Sieger und die Höhe der Unterstützung aus dem Programm Zukunftsinvestitionen festgelegt werden. Die 13 aktuell ausgewählten Projekte sind:

– CR2i (Languedoc-Roussillon), Ziel: Schaffung einer Plattform im Bereich Biomedizin mit Bezug zur Diagnostik, Therapien und den KIT

– Decidaie (Midi-Pyrénées und Aquitaine), Ziel: Schaffung eines Entscheidungshilfesystems im Agrarbereich

– Eco-Ex (La Réunion), Ziel: Schaffung einer Plattform zur Verwertung von Beiprodukten der tropischen Landwirtschaft, der Agrarindustrie und des Fischereiwesens

– Ecotox Rovaltain (Rhône-Alpes), Ziel: Schaffung einer Plattform zur Evaluierung und Vermeidung von Risiken für die Gesundheit und die Umwelt durch potenzielle Schadstoffe

– Greenerbat (Centre), Ziel: Schaffung einer Plattform zur Prüfung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden

– Hydroref (Lothringen und Elsass), Ziel: Schaffung einer Dienstleistungsplattform zur Entwicklung neuer Prozesse, Materialien und Geräte für Wassernetze

– ID-IP (Provence-Alpes-Côte-d’Azur), Ziel: Entwicklung von Funktions-, Konformitäts- und Kompatibilitätstests für die digitale Identifizierung

– Improve (Picardie), Ziel: Schaffung einer Plattform für die Verwertung von Pflanzenproteinen [1]

– Inovsys (Provence-Alpes-Côte-d’Azur), Schaffung einer Plattform im Bereich fortschrittliche Verfahrenstechniken in der Mechanik

– Moissannes gazéification (Limousin), Ziel: Schaffung einer Prüfplattform für Biomassevergasung

– RIC (Nord-Pas-de-Calais), Ziel: Vorbereitung des Handels auf die zukünftigen Entwicklungen in den Kundenbeziehungen aufgrund neuer Technologien

– S2P (Rhône-Alpes), Ziel: Schaffung einer Plattform im Bereich intelligente Kunststoffe

– SPRING (Auvergne und Rhône-Alpes), Ziel: Schaffung einer Plattform mit Prüfinstrumenten und Pilotproduktionen im Bereich Mechanik und Mobilität

[1] Siehe auch WF 226 – 31/05/2012 –

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Hochschulen und Forschung – 02.08.2012 –

Redakteurin: Elodie Parisot, elodie.parisot@diplomatie.gouv.fr

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