Gemeinsam das Herz besser verstehen, schützen und behandeln

Im Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg (DZHI) befinden sich neben der Herzinsuffizienz-Ambulanz für Patienten auch Forschungslabore und modernste 7-Tesla Kernspintomographie- und andere Bildgebungsverfahren. Teams aus unterschiedlichen Fachrichtungen forschen hier, um die Herzinsuffizienz an sich, aber auch im Spannungsfeld ihrer Komorbiditäten besser verstehen, vorbeugen und behandeln zu können. Der interdisziplinäre Charakter ist hierbei von großer Bedeutung, denn auf der einen Seite beeinflussen Begleiterkrankungen das Herz, auf der anderen Seite kann eine Herzinsuffizienz negative Auswirkungen auf andere Organe des Körpers, aber auch die Seele haben.

Am DZHI-Stand auf dem DGK-Kongress haben Sie die Möglichkeit mit Forschern aus den Bereichen Kardiovaskuläre Genetik und Bildgebung sowie Klinische Forschung und Translationale Forschung Hintergrundgespräche zu führen:

Donnerstag, 5.4.2018, 10 – 11 Uhr und 16 – 17 Uhr
Prof. Dr. Brenda Gerull, Kardiologin
Den Genen der Herzschwäche auf der Spur: Wann ist eine geneti-sche Diagnostik sinnvoll? Und warum können auch junge trainierte Sportler herzkrank sein?

Donnerstag, 5.4.2018, 11 – 12 Uhr und 15 – 16 Uhr
Alessandra Bierwagen, Physikerin
Mit besseren Bildern das Herz besser verstehen, schützen und behandeln: Über das „Herzstück“ des DZHI: ein Ultrahochfeld-MRT mit einer Feldstärke von 7 Tesla! Was ist mit dem starken Magnetfeld möglich? Wie werden neue Messtechniken getestet und weiterentwickelt?

Donnerstag, 5.4.18 13 – 14 Uhr, Freitag, 6.4.18, 10 – 11, 16 – 17 Uhr
Prof. Dr. Christoph Maack, Kardiologe und Sprecher des DZHI
Neue Energieimpulse für Herzmuskelzellen: Über das enge Zusam-menspiel von Ionenhaushalt und Energetik während der elektromecha-nischen Kopplung: Calcium gilt als Zündstoff für die Muskelkontraktion, ATP als Treibstoff der Herzmuskelzellen, und die Mitochondrien, in denen dieser Treibstoff hergestellt wird, als Kraftwerk. Ist der Calcium-haushalt gestört, entsteht ein Energiedefizit und oxidativer Stress, der das Herz schwächt. Wie wir wieder alles in die Balance bringen können.

Donnerstag, 5.4.18 13 – 14 Uhr, Freitag, 6.4.18, 10 – 11 Uhr
Prof. Dr. Stefan Störk, Kardiologe
Der beforschte Patient ist der am besten umsorgte Patient: Die große Bandbreite der Klinischen Studieneinheit am DZHI: Von klinischen Studien in einem lebendigen Netzwerk hochqualifizierter Prüfzentren bis hin zur Weiterbildung spezialisierten Fachpersonals für die Versorgung herzinsuffizienter Patienten. In unserer INH-Studie konnten wir belegen, dass sich schon allein eine intensive Betreuung und ein Coaching des Patienten durch Fachpersonal positiv auf den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität auswirken.

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