Gelungener Start in die Teichsaison

(djd). Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend: Wer mit der Pflege seines Gartenteichs zu früh beginnt, setzt die Fische unnötig unter Stress. Das Frühjahr mit seinen Temperaturschwankungen strapaziert das Immunsystem der schillernden Unterwasserbewohner ohnehin schon. Zudem kommt ihr im Winter heruntergefahrener Stoffwechsel erst langsam wieder in Fahrt.

Die Fische atmen lassen

Erst wenn sich das Teichwasser wieder konstant auf acht bis zwölf Grad Celsius erwärmt hat, tauchen die Fische an der Wasseroberfläche auf. Der Hobbygärtner kann sie jetzt wieder mit leicht verdaulicher Kost in kleineren Mengen füttern. Ist die Fischnahrung im Frühjahr zu nährstoff- und eiweißhaltig, kann dies zu gefährlichen Verdauungsstörungen führen. Ebenso wichtig wie die Nahrung ist für die Unterwasserwelt eine ausreichende Menge an Sauerstoff. Gerade im Frühjahr droht die Luft zum Atmen für die Unterwasserbewohner knapp zu werden, denn im Herbst und Winter ins Wasser eingefallene Laubreste oder abgestorbene Pflanzenteile werden biologisch abgebaut und zehren den Sauerstoff im Wasser auf. Zudem lässt die vermehrte Sonneneinstrahlung die gefürchteten Algen explosionsartig sprießen, welche die Sauerstoffkonzentration im Wasser ebenfalls stark reduzieren.

Abhilfe schaffen können eine gründliche Reinigung des feuchten Elements sowie nützliche Helfer wie beispielsweise ein sogenannter Oxydator. Die unterschiedlich großen Modelle von Dr. Söchting etwa sehen aus wie kleine Eimer, die mit einer speziellen Wasserstoffperoxidlösung befüllt sind. Diese treibt ein Katalysator aus. An der Spezialkeramik des Geräts spaltet sich die Lösung in aktivierten Sauerstoff und Wasser auf. Diese reine Form des Sauerstoffs verteilt sich rund 400-mal schneller als die übliche gelöste Variante und erreicht damit auch strömungsfreie Nischen sowie Winkel des Teichbeckens. Unter http://www.oxydator.de gibt es mehr Informationen zu diesem System.

Den pH-Wert stabil halten

Die cleveren Geräte kommen ganz ohne Stromanschluss oder Kabel aus und können in der Regenwasserzisterne ebenso wie in Gewässern mit über 10.000 Litern eingesetzt werden. Sie unterstützen auch eine gleichbleibend gute Wasserqualität, die nach dem Winter häufig unter einer niedrigen Karbonhärte und damit auch unter einem instabilen pH-Wert leidet. Dieser sollte idealerweise zwischen 7 und 8,3 liegen.

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