Geld vom Staat für barrierefreies Wohnen

(djd). Mit fortschreitenden Lebensjahren fallen selbst alltägliche Dinge immer schwerer. Steile Treppenhäuser beispielsweise werden zu gefährlichen Hindernissen – eine unbedachte Bewegung, schon stolpert man und zieht sich womöglich schwerwiegende Verletzungen zu. Dennoch: In späteren Jahren die eigenen vier Wände aufzugeben und in eine Senioreneinrichtung umzuziehen, ist für viele Ältere undenkbar. Sie möchten möglichst lange mobil und selbstständig bleiben und ihren Ruhestand in der vertrauten Umgebung genießen. Um sich diesen Wunsch zu verwirklichen, sollte man beizeiten über einen altersgerechten Umbau des Eigenheims nachdenken.

Altersgerecht modernisieren

Am sinnvollsten ist es, von vornherein auf Barrierefreiheit bei der Hausplanung und dem Bau zu achten. Doch auch nachträglich und in älteren Gebäuden lässt sich vieles noch verändern und einer eingeschränkten Beweglichkeit anpassen. „Entscheidend ist es, Schwellen, Hindernisse und Stolperfallen zu entschärfen oder wenn möglich ganz zu beseitigen“, schildert Christian Lucaci, Technischer Leiter von Hawle Treppenlifte. Das fängt bei ausreichend breiten Zimmertüren an und hört mit einer ebenerdigen, einfach betretbaren Dusche längst nicht auf. „Gerade in Altbauten begegnen wir oft engen und sehr steilen Treppenhäusern, teils mit Steigungen von bis zu 75 Grad. Dies stellt für Ältere ein hohes Risiko und eine latente Unfallgefahr dar“, sagt Lucaci.

Mit überschaubarem Aufwand lässt sich dieses Unfallrisiko beseitigen, indem man sich für den nachträglichen Einbau eines Treppenlifts, beispielsweise von Hawle, entscheidet. Der Lift wird dabei jeweils für das eigene Haus maßgeschneidert, ganz gleich, ob die Treppe gerade oder geschwungen verläuft. Somit ist es möglich, die verschiedensten Treppenradien und Steigungen problemlos zu meistern. „Das Treppenhaus sollte möglichst eine Mindestbreite von 80 Zentimetern aufweisen, aber auch für engere Verhältnisse lassen sich Lösungen finden“, so Christian Lucaci. Wegklappbare Sitze zum Beispiel sparen wertvollen Raum im Treppenhaus ein, wenn der Lift einmal nicht benötigt wird. Wichtig ist daher ein Planungstermin vor Ort, bei dem der Fachmann Maß nimmt und die jeweils passende Lösung vorschlagen kann.

Fördermittel rechtzeitig beantragen

Wer über altersgerechte Um- und Einbauten nachdenkt, sollte sich zugleich über die verschiedenen Fördermöglichkeiten informieren. So bietet beispielsweise die KfW Bank ein spezielles Programm für altersgerechtes Modernisieren an, aus dem zinsgünstige Darlehen abgerufen werden können. Daneben bieten mehrere Bundesländer und auch die Kommunen eigene Programme an. „Hier lohnt es sich, vor Ort nachzufragen und sich nach den regionalen Möglichkeiten zu erkundigen. Auch die Pflegeversicherung zahlt unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse, beispielsweise für den Einbau eines Treppenlifts“, so Christian Lucaci. Bei den meisten Fördermöglichkeiten gilt: Bevor der Umbau in Auftrag gegeben wird, sollte zuerst der Antrag gestellt werden. Weitere Informationen gibt es dazu im Internet unter http://www.hawle-treppenlifte.de oder telefonisch unter 0800-8223338.

Zusatzinformationen:

Mobil bleiben in jedem Alter

Treppenlifte sind wichtige Hilfsmittel im Zuge einer barrierefreien, altersgerechten Modernisierung. Sie nehmen steilen Treppenhäusern ihren Schrecken und ermöglichen ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter. Dies gilt allerdings nicht nur für das Haus selbst, sondern auch für Eingänge, Außenbereiche und den Garten. Wenn beispielsweise mehrere Stufen den Zugang in den Garten beschwerlich machen oder die Haustür nur noch unter großen Anstrengungen erreicht wird, sorgt ein Lift auch hier für Mobilität und Sicherheit. Spezielle Modelle, beispielsweise vom deutschen Hersteller Hawle, sind auch für den Außeneinsatz geeignet und halten Wind und Wetter stand.

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