Geheimtipp hinter den Deichen

(djd). Den Wind im Rücken, die Sonne im Gesicht und ringsum Weite, Wälder, Moore und Felder – so schön kann Radurlaub im südlichen Ostfriesland sein. Hier auf dem platten Land hinter den Deichen ist der Tritt in die Pedale dank fehlender Steigungen meist mühelos. So kann man die Natur ganz entspannt auf sich wirken lassen. Und eingebettet in das mehr als 1.000 Kilometer lange, gut ausgeschilderte Radwegenetz und die einzigartige Landschaft findet man in lebhaften Städtchen und ursprünglichen Fischerdörfern außerdem jede Menge Abwechslung.

Mit dem Drahtesel über die Grenze

Aktivurlauber können sich per Drahtesel auf zwei besonders reizvollen Touren austoben. Das Highlight ist hier eine Neuerung auf der Internationalen Dollard Route, die quer durchs Rheiderland und die angrenzende, niederländische Provinz Groningen führt. Sie wurde jetzt auf 280 Kilometer verlängert und mit einer Fährverbindung um eine Nordseeinsel erweitert. So kann man nun mit dem Schiff nach Borkum übersetzen, die Tour dort fortführen und das frische Hochseeklima genießen – ein echt ostfriesisches Erlebnis. Auf dem weiteren Weg liegen verträumte Örtchen und geschichtsträchtige Städte wie die Ledastadt Leer, die Emshafenstadt Weener oder das holländische Winschoten, die Stadt der Rosen.

Blumen, Brücken und günstige Preise

Ein besonderes Plus kriegen Radel-Fans dieses Jahr auch auf der Deutschen Fehnroute geboten: Der 173 Kilometer lange Rundkurs führt nämlich auch nach Papenburg, wo vom 16. April bis zum 19. Oktober die Landesgartenschau stattfindet: eine fröhlich bunte Attraktion nicht nur für (Hobby-)Gärtner. Darüber hinaus erkundet man auf mehreren Etappen das in Deutschland einzigartige Fehngebiet, eine trockengelegte Moorlandschaft mit Hand ausgehobenen Kanälen (Wieken). Alte Bauernhöfe, Backsteinkirchen, Windmühlen und die typischen weißen Klappbrücken, die sich über die unzähligen Kanäle spannen, säumen die Route. Und das Beste: Die Touristik GmbH „Südliches Ostfriesland“ bietet einen kostenlosen Buchungsservice. Sie plant und organisiert Gruppenreisen, Bus- und Radtouren und sucht für Erholungsurlauber passende Unterkünfte. Dabei profitiert man gleich von einem weiteren Vorteil: Denn anders als die Urlaubsorte an der Küste ist die idyllische Ferienregion noch ein Geheimtipp und Domizile sind deutlich günstiger zu bekommen. Infos unter http://www.suedliches-ostfriesland.de. Gäste erhalten zudem bei Buchung von mindestens zwei Nächten eine Gästekarte, die eine Vielzahl an Vergünstigungen bringt, sowie Tipps zur Freizeitgestaltung.

Spaß für Groß und Klein

Unternehmen lässt sich in dem Feriengebiet in der Tat noch vieles: Historische Burgen, Schlösser und Kirchen locken interessierte Kultur-Fans. Leer lädt mit seiner romantischen Altstadt und dem Museumshafen zum Bummeln und Shopping ein. In den gemütlichen Cafés und Restaurants genießt man örtliche Leckereien und ostfriesische Gastfreundschaft. Ein Anziehungspunkt für Groß und Klein sind zudem das Leeraner Miniaturland – das zweitgrößte in Deutschland – und das Emssperrwerk in Gandersum. Ein Stückchen urtypisches Ostfriesland hat sich das idyllische Fischerdorf Ditzum mit seinen Räuchereien, der Holzbootwerft und den malerischen Kuttern im Hafen bewahrt. Und bei sommerlichen Temperaturen können Wasserratten in einem der vielen Badeseen und Freibäder Erfrischung finden.

Das Reiseziel in Kürze

Radspaß im hohen Norden

(djd). Die Ferienregion „Südliches Ostfriesland“ mit ihren lebendigen Städten, den ursprünglichen Fischerorten und Dörfern ist noch ein echter Geheimtipp und lockt Urlauber mit günstigen Preisen. Hier auf dem platten Land ist das Radeln ein müheloses Vergnügen. Unterwegs auf dem über 1.000 Kilometer langem, gut ausgeschilderten Radwegenetz, der Deutschen Fehnroute oder der Internationalen Dollard Route erlebt man die Natur ganz unmittelbar und kommt Land und Leuten nahe. Tourenvorschläge mit oder ohne Gepäcktransfer gibt es im Internet unter http://www.suedliches-ostfriesland.de oder telefonisch unter 0491-91969640.

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