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(djd). Die Akzeptanz sozialer Netzwerke steigt weiter an. Das ergab eine aktuelle Onlineumfrage von TNS Emnid im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen unter 1.000 Bundesbürgern. Von den Befragten bewegen sich 35 Prozent täglich in diesen Netzwerken, 17 Prozent sind dort mehrmals die Woche unterwegs, elf Prozent mehrmals im Monat. Nur 26 Prozent bekannten sich dazu, Facebook und Co. gar nicht zu nutzen. Die Dynamik dieser Zahlen wird auch daran deutlich, dass es im Juli 2009 gerade einmal 3,5 Millionen deutsche Facebook-User gab – Ende 2011 wurden allein dort bereits mehr als 22 Millionen aktive Nutzer gezählt.

Facebook-Nutzung nach Altersgruppen

Während 76 Prozent der 18- bis 24-Jährigen der Umfrage zufolge täglich in sozialen Netzwerken aktiv sind, liegt die Quote bei den 25- bis 34-Jährigen nur noch bei 50 Prozent und sinkt bei den 35- bis 44-Jährigen auf 30 Prozent. In der Gruppe der 55- bis 64-Jährigen tummeln sich 22 Prozent täglich in Facebook und Co.

Julia Busse arbeitet in der Personalabteilung der Ergo Direkt Versicherungen. Nach ihrer Meinung werden soziale Netzwerke nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Bereich die Zukunft der Kommunikation sein: „Jeder User sollte wissen, dass sein Profil nicht nur die private, sondern auch die berufliche Visitenkarte ist.“ So gehöre es für viele Arbeitgeber mittlerweile bei der Auswahl von Bewerbern dazu, deren Profile in sozialen Netzwerken abzuklopfen.

Soziale Netzwerke gezielt einsetzen

Nach Ansicht Busses sollten soziale Netzwerke je nach ihrem Charakter gezielt eingesetzt werden. In Businessnetzwerken wie „Xing“ sei es wichtig, die eigenen Stärken und Fähigkeiten möglichst sachlich darzustellen. In Facebook dagegen dürfe man sich ruhig etwas persönlicher präsentieren. Generell sollte man stets den Überblick über seinen digitalen Auftritt behalten und Vorsicht walten lassen. „Das Internet vergisst nichts. Deshalb sollte man sich immer fragen, ob man auch in vielen Jahren noch hinter dem stehen kann, was man an Daten, Meinungen, Fotos und Videos hinterlassen hat“, betont Julia Busse.

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