Gefährliche Durchblutungsstörung

(djd). Am 10. Mai 2014 findet bundesweit der Tag gegen den Schlaganfall statt. 1999 wurde dieser Aktionstag durch die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ins Leben gerufen. Im ganzen Land finden an diesem Tag Informationsveranstaltungen und Aktionen zum brisanten Thema Schlaganfall statt. So erleiden nach Angaben des AOK-Bundesverbandes in jedem Jahr etwa 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Er ist somit die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter.

In erster Linie betrifft die Erkrankung zwar ältere Menschen – rund drei Viertel aller Schlaganfälle weltweit ereilen Menschen über 70 Jahre. Dennoch ist der Schlaganfall kein Altersleiden: Pro Jahr sind in Deutschland etwa 9.000 bis 14.000 Männer und Frauen unter 50 Jahren davon betroffen. Schlaganfällen liegen oft Durchblutungsstörungen im Gehirn zugrunde. Hervorgerufen werden diese durch eine Arteriosklerose, bei der sich Ablagerungen an den Innenwänden der Arterien festsetzen und diese langsam verengen.

Durchblutung der inneren Organe verbessern

Dieser Arterienverkalkung gilt es rechtzeitig entgegen zu wirken. Professor Dr. Horst Robenek ist Arterioskleroseforscher am Universitätsklinikum Münster. Er rät gerade Menschen mit Bluthochdruck dazu, bei einer beginnenden Arteriosklerose oder bei Diabetes mellitus auf eine ausreichende Arginin-Versorgung des Körpers zu achten. Der Eiweißbaustein Arginin ist unter anderem in Nüssen, Sonnenblumenkernen, Sojabohnen, Hülsenfrüchten, Vollkornreis, Garnelen, Thunfisch, rotem Fleisch oder Gelatine enthalten. Arginin wird darüber hinaus auch in geringen Mengen im Organismus gebildet und ist entscheidend für die Weitung der Gefäße verantwortlich – dadurch kann man einen erhöhten Blutdruck senken. Gleichzeitig wird die Durchblutung im Herzen, im Gehirn und in den anderen Organen verbessert. Für diese Entdeckung wurde im Übrigen 1998 der Medizin-Nobelpreis verliehen.

„Leider braucht der Körper meist deutlich mehr Arginin als wir über unsere Nahrung aufnehmen können“, erklärt Prof. Robenek. „Und mit unserem Lebensalter steigt auch der Arginin-Bedarf drastisch an.“ Studien zeigen, so der Arteriosklerose-Experte, dass insbesondere die Kombination aus Arginin und den gefäßschützenden Vitaminen B6, B12 und Folsäure (Prüfpräparat „Telcor Arginin plus“, rezeptfrei in der Apotheke) dafür sorgt, dass wir lange fit bleiben – sowohl körperlich als auch geistig.

Ungesunde Ernährung kann Bluthochdruck begünstigen

Eine ungesunde Ernährung mit fettigem Fast-Food sowie Übergewicht, Stress, Rauchen und Alkohol können Bluthochdruck begünstigen. Gut zu wissen: Kaffee hat eine blutdrucksteigernde Wirkung, die bis zu einer halben Stunde nach Genuss anhalten kann. Daher sollten Bluthochdruck-Patienten vor der Messung das aromatische Getränk besser meiden.

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