Gaumenfreude pur

(djd). Ob klassisches Zwetschgenmus, Johannisbeergelee oder neue Variationen wie Erdbeerkonfitüre mit Grand Marnier, Schattenmorellen mit einem Hauch Zartbitterschokolade oder Pfirsichmarmelade mit Orangensaft und Zitronenmelisse: Sie alle versüßen das Aufstehen und verhelfen zu einem gelungenen Start in den Tag.

Nicht nur zum Frühstück ein Genuss

Selbst gemachte Konfitüren aber nur auf das Frühstück zu beschränken, würde den kleinen Alleskönnern mit ihren intensiven Aromen kulinarisch nicht gerecht werden. Vor allem gebratenes Fleisch wie eine zarte Entenbrust oder ein kräftiges Wildgulasch erhalten durch die Zugabe von ein bis zwei Teelöffeln Orangenmarmelade (Ente) oder Johannisbeergelee (Wild) eine raffinierte Note. Auch Rotkohl schmeckt besonders gut mit einem Esslöffel Pflaumenmus, der nach dem Dünsten eingerührt wird, ebenso wie ein wenig Sauerkirschkonfitüre jeden Flammkuchen mit Camembert und Schwarzwälder Schinken zu einem Gedicht werden lässt.

Extravagant präsentiert sich Spargel mit einer Tomaten-Estragon-Konfitüre, während Roter Heringssalat mit Preiselbeer- oder Himbeerkonfitüre fein abgeschmeckt wird. Schnell zubereitet ist die berühmte Cumberlandsauce, die auf einem kalt gerührten Mix aus Orangenmarmelade und Preiselbeeren basiert und zu Pasteten, Fondue, Wild und Gegrilltem serviert wird. Übrigens: Ein paar Löffel selbst gemachte Konfitüre oder Marmelade lassen jeden Joghurt zum Genuss werden.

Kleiner Aufwand, große Freude

Passend zur aktuellen Beerensaison gibt es jetzt überall neue Rezepte, mit denen sogar Ungeübte sich rasch und unkompliziert ein paar Gläser ihrer Lieblingsmarmelade zaubern können. Konfitüre einmachen ist eine kreative Tätigkeit, die man gut zwischendurch erledigen kann. Es müssen ja nicht immer Berge von Obst verarbeitet werden. Mit nur einem Kilo Erdbeeren und Gelierzucker lassen sich circa sechs kleinere Gläser füllen. Der Zeitaufwand beträgt dafür maximal eine Stunde – und das Ergebnis begeistert Freunde und Familie.

Scroll to Top