Gartenreise ins Alpenvorland

(djd). Ein paar Schritte gehen, den Blick ins Grüne schweifen lassen, tief durchatmen und sich über ein reich erblühtes Blumenbeet freuen – so fühlt sich das Leben gut und entspannt an. Im Königlichen Kurgarten von Bad Reichenhall etwa findet man ganz leicht zurück zum Ich und kann die historisch gewachsene Kurtradition mit allen Sinnen genießen. Die Anlage ist ein idyllischer Wohlfühlort, der einlädt zum Verweilen und Genießen. Rund 40 verschiedene Baumarten spenden wohltuenden Schatten und erfreuen Augen und Seele. Der Königlich Bayerische Hofgärtner Carl von Effner legte den Königlichen Kurgarten im Jahr 1862 an.

Natur, Gesundheit und Kultur

Dass der Deutsche Heilbäderverband der Parkanlage das Gütesiegel „Park im Kurort“ verlieh, liegt aber nicht nur an der schönen Gestaltung des Gartens, sondern auch daran, dass er so vielfältig genutzt werden kann. Tief durchatmen kann man zum Beispiel am Alpensole-Freiluftinhalatorium des Gradierhauses. An dem 160 Meter langen, filigranen Holzbau rieseln Tag für Tag etwa 400.000 Liter Alpensole an rund 100.000 Schwarzdornbündeln herab. Auf http://www.bad-reichenhall.de gibt es mehr Informationen zur Wirkung der Sole. Das Inhalatorium strahlt eine belebende Frische aus, die Spaziergänger schon von weitem spüren: Durch die Verdunstung des Wassers wird die Luft befeuchtet und kühlt ab. Beides trägt zum erholsamen Effekt bei. Die fein zerstäubte Alpensole befreit Bronchien und Lunge und lässt befreit durchatmen. Dies konnte kürzlich auch mit einer Studie belegt werden.

Musik liegt in der Luft

Weil aber nicht nur der Körper während einer Kur zu seinem Recht kommen soll, sondern auch die Seele, kann man in der Konzertrotunde mit der Bad Reichenhaller Philharmonie täglich außer montags ausgesuchten Wohlfühlmelodien lauschen. Dabei kann man den Kurgarten voller Genuss betrachten und sich in einem der vielen grünen Winkel des Parks ausruhen. Gartenbaukunst und Musik gehen hier eine reizvolle Allianz ein.

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