Ganz nah dran an der Wissenschaft von heute

Der „Tag des offenen Labors“ am HZDR lässt große und kleine Gäste tief in die Welt der Wissenschaft eintauchen. Der Forschungsstandort bietet ein erlebnisreiches und familienfreundliches Programm, das die Besucher mit drängenden Fragen der heutigen Zeit konfrontiert: Wie lässt sich Krebs besser erkennen und behandeln? Wie kann man Energie effizienter und dabei sicher erzeugen? Welche Computer- und Speichertechnologien benötigen wir in Zukunft?

Um diesen Fragestellungen zu begegnen, begeben sich die Wissenschaftler des HZDR an die Grenzen des Machbaren. Sie entwickeln radioaktive Arzneimittel, schicken Drohnen auf die Suche nach Rohstoffen und untersuchen, wie Strom durch einzelne Atome fließt. Bei einer Vielzahl von Führungen und Mitmachaktionen, verteilt über das Gelände des Standorts, können Besucher topaktuelle Forschungsthemen kennenlernen und mit den Forschern diskutieren. Besonders spannend sind dabei die Großgeräte, die am HZDR zum Einsatz kommen – zum Beispiel, um die höchsten Magnetfelder Europas zu erzeugen.

Veranstalter des Besuchertages sind zusammen mit dem HZDR auch die ROTOP Pharmaka GmbH sowie der VKTA – Strahlenschutz, Analytik & Entsorgung Rossendorf. Während bei ROTOP Fragen zur Herstellung von Arzneimitteln beantwortet werden, dreht sich beim VKTA alles um den Rückbau nuklearer Anlagen und die Entsorgung radioaktiver Abfälle. Wer sich besonders für die Behandlung von Krebs interessiert, ist bei OncoRay, dem Dresdner Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie, und am Stand des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums richtig.

Um auch junge Gäste zu begeistern, wird Wissenschaft zum Anfassen geboten. Erkundungsflüge mit Übungsdrohnen, Infrarot-Selfies zum Mitnehmen und schwebende Hühnereier – so aufregend kann Forschung sein. Das zeigt sich nicht zuletzt auch an den Stationen des Schülerlabors DeltaX und der Sternwarte Gönnsdorf. Verschiedene Infostände richten sich außerdem an alle, die sich für eine Berufsausbildung am HZDR interessieren.

Unterhaltungsprogramm für alle Altersklassen

Für bunte Unterhaltung sorgen das Spandauer Blasorchester, der Zauberer Matthieu Anatrella und das Duo Fuego mit Jonglage und Einrad. Ein Nachbau des Löwenzahn-Bauwagens der beliebten ZDF-Reihe lässt Nostalgie aufkommen und Kinderherzen schneller schlagen. Und auch sonst kommt bei den ganz kleinen Gästen keine Langeweile auf: Während Karussell, Hüpfburg und Bastelstraße für Abwechslung sorgen, lockt die Werkfeuerwehr mit Löschvorführungen und Rundfahrten im Feuerwehrauto. Sogar das eigene Kuscheltier kann untersucht werden. Alle Besucher erwartet zudem eine Forschungsrallye, an dessen Ende attraktive Preise winken.

Medienkontakt:
Dr. Christine Bohnet | Pressesprecherin
Tel. +49 351 260 2450 | E-Mail: c.bohnet@hzdr.de
Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
Bautzner Landstr. 400 | 01328 Dresden | www.hzdr.de

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) forscht auf den Gebieten Energie, Gesundheit und Materie. Folgende Fragestellungen stehen hierbei im Fokus:
• Wie nutzt man Energie und Ressourcen effizient, sicher und nachhaltig?
• Wie können Krebserkrankungen besser visualisiert, charakterisiert und wirksam behandelt werden?
• Wie verhalten sich Materie und Materialien unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen?
Zur Beantwortung dieser wissenschaftlichen Fragen werden Großgeräte mit teils einmaligen Experimentiermöglichkeiten eingesetzt, die auch externen Nutzern zur Verfügung stehen.
Das HZDR ist seit 2011 Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Es hat vier Standorte (Dresden, Leipzig, Freiberg, Grenoble) und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter – davon etwa 500 Wissenschaftler inklusive 150 Doktoranden.

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