Fußbodenheizungen: Gesunde und sparsame Wärme

(mpt-12/46). Fußbodenheizungen sind alles andere als eine Erfindung der Neuzeit. Schon im antiken Rom war diese Heiztechnik weit verbreitet und sehr beliebt. Während das grundsätzliche Prinzip der Fußbodenheizung die Jahrtausende überdauert hat, sind moderne Systeme mit den antiken Ausführungen nicht mehr vergleichbar. Heute sind Fußbodenheizungen nicht nur beliebt, weil sie eine besonders angenehme Wärme spenden, sondern weil sie zugleich helfen, den Heizenergieverbrauch und damit die Kosten zu senken, im Neubau genauso wie bei der Altbausanierung.

Fußbodenheizungen nachträglich installieren

Moderne Fußbodenheizungen, etwa von Variotherm (http://www.variotherm.at/), sind derart kompakt, dass es problemlos möglich ist, die Systeme auch nachträglich im Eigenheim zu installieren. Im Vergleich zu konventionellen Heizkörpern lässt sich somit mancher Euro sparen – und auch die Umwelt profitiert von geringeren Emissionen. Der günstige Verbrauch resultiert daraus, dass die Fußbodenheizung mit niedrigeren Vorlauftemperaturen auskommt als konventionelle Radiatoren. Das Wasser muss also nicht so stark erwärmt werden, es wird spürbar Energie gespart.

Schnelle Verlegung

Für die Sanierung von Altbauten sind Fußbodenheizungen wie „VarioKomp“ geeignet: Mit einer Aufbauhöhe von 20 Millimetern ist dieses System sehr flach, leicht und kann somit auch nachträglich in fast jedem Raum verlegt werden. Aber auch für den Neubau – vor allem dort, wo der Platz für einen Nassestrich zu knapp ist – eignet sich diese Fußbodenheizung. Die Montage ist mit wenigen Handgriffen erledigt: Als erstes werden Gipsfaserplatten auf dem Boden verlegt. Danach werden die Heizrohre eingelegt und mit einer Kompakt-Füllmasse fixiert – schon ist das System komplett. Damit ist für ein behagliches und zugleich wohngesundes Raumklima gesorgt: Das Institut für Baubiologie in Rosenheim hat die verwendeten Materialien getestet und mit seinem Prüfsiegel die baubiologische Unbedenklichkeit bestätigt.

Aber nicht nur über den Boden lässt sich ein Raum erwärmen. Auch in Trockenbauwänden lässt sich das Heizungssystem nutzen, besonders praktisch zum Beispiel bei der Sanierung oder dem Dachausbau. Dabei vereinen die flexiblen Plattensysteme beispielsweise von Variotherm die Funktionen Heizen und Kühlen miteinander. Die speziellen Fermacell-Gipsfaserplatten werden an Wänden oder auch der Raumdecke montiert. Sie enthalten Rohre, durch die das warme Heizungswasser zirkulieren kann. An warmen Tagen hingegen wird aus der Flächenheizung eine Kühlung: Dazu lässt sich Kaltwasser durch die Rohre führen, um den Raum angenehm zu klimatisieren, ohne die Zugluft und lauten Betriebsgeräusche einer Klimaanlage.

Unter http://www.variotherm.at/ gibt es mehr Informationen.

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