Fußbodenheizung nachträglich verlegen

(djd). Fußbodenheizungen wurden schon in der Antike geschätzt. Heute ist die Alternative zu konventionellen Radiatoren – natürlich auf dem neuesten Stand der Technik – bei Neubau und Modernisierung mehr denn je in Mode. Für die Heizungssysteme, die sich unsichtbar unter dem Bodenbelag verbergen, sprechen viele gute Gründe: Die behagliche Wärme, die Schluss macht mit chronisch kalten Füßen, und das angenehme Raumklima zählen ebenso dazu wie der niedrige Verbrauch, der Schwarz auf Weiß bei der nächsten Heizkostenabrechnung sichtbar wird. Aufwendige Sanierungen sowie Schmutz und Lärm brauchen Bauherren bei der nachträglichen Installation nicht mehr zu befürchten.

Sanieren auf einfache Art

Denn wochenlange Beeinträchtigungen und aufwendige Sanierungen müssen nicht sein, um auch im Altbau auf eine energieeffiziente und praktische Fußbodenheizung umzusteigen. Systeme, die eigens für die Modernisierung entwickelt wurden, können nachträglich sogar auf den vorhandenen Estrich, auf Holz oder einen Fliesenbelag verlegt werden, ohne dass der alte Boden erst aufgestemmt werden müsste. Der Fachmann erledigt die Arbeit beispielsweise mit dem Renovierungssystem „Minitec“ von Uponor in kurzer Zeit, ohne größere Beeinträchtigungen für die Bewohner.

In wenigen Schritten ist die neue Fußbodenheizung betriebsbereit: Zunächst wird der alte Boden gründlich gereinigt und grundiert, bevor das Folienelement des Renovierungssystems durch den Fachmann verlegt wird. Darauf finden die passenden, schlanken Rohre ihren Platz, bevor die Ausgleichsschicht folgt. Nach kurzer Trocknungszeit kann anschließend der gewünschte Bodenbelag verlegt werden, ob Fliesen, Holz oder Teppichboden. Mit einer geringen Aufbauhöhe von nur 15 Millimetern ist in nahezu jedem Raum, vom Bad bis zur Küche, genügend Platz für die nachträgliche Installation.

Behaglichkeit mit hoher Energieeffizienz

Der Umstieg auf die angenehme Wärme der Flächenheizung macht sich schnell bezahlt – nicht nur mit mehr Behaglichkeit in den Wohnräumen. „Die Systeme arbeiten aufgrund ihrer großen Flächen mit vergleichsweise niedrigen Vorlauftemperaturen, die sehr nah an der gewünschten Raumtemperatur liegen“, erklärt Uponor Heiz-Experte Klaus Höfte. „Damit sind Einsparungen beim Energieverbrauch und den Heizkosten möglich.“ Durch die Kopplung mit regenerativen Energiequellen, beispielsweise einer Wärmepumpe, sind die Vorteile für die Umwelt noch größer. Eine weitere Möglichkeit: Die Flächensysteme können die Räume nicht nur angenehm erwärmen, sondern auch nach Wunsch und Bedarf kühlen. Unter http://www.uponor.de gibt es alle weiteren Informationen.

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