Fußball ohne Nebenwirkungen

(mpt-14/48872a). Fußball ist eine sehr beliebte, aber auch verletzungsträchtige Sportart. Verletzungen stehen durchaus an der Tagesordnung – das gilt sowohl für Profis als auch für Freizeit-Kicker. Sprints, schnelle Bewegungs- und Richtungswechsel und plötzliche Belastungen begünstigen Verletzungen. Aber auch intensiver Körpereinsatz während des Spieles geht oft nicht spurlos am Spieler vorbei.

Von Fußballverletzungen betroffen sind meist:

– Das Becken, die Hüfte und die Leisten. Hier kommt es zu Verrenkungen, Blutergüssen und Entzündungen.
– Die Kniegelenke mit den Kreuz- und Seitenbändern sowie den Menisken.
– Der gesamte Oberkörper und die Arme: Prellungen sind hier keine Seltenheit.
– Der Bandapparat der Sprunggelenke.
– Der Kopf: Nasen- und Jochbeinbrüche sowie Platz- und Schürfwunden bereiten Fußballern starke Schmerzen.

1. Tipp: Fußballverletzungen sofort behandeln.

Wer sich auf dem Spielfeld verletzt, der sollte schnell reagieren. Je früher die Fußballverletzungen behandelt werden, desto besser stehen die Chancen auf eine schnelle Regeneration. Profis gehen hier nach der „PECH-Methode“ vor: „P“ steht für Pause, „E“ für Eis, „C“ für Compression (Druckverband) und „H“ für Hochlegen. Auch natürliche, bewährte Arzneimittel wie etwa Traumeel können einen wichtigen Beitrag zur Erstversorgung von Fußballverletzungen leisten. Pflanzliche Inhaltsstoffe wie Beinwell, Kamille, Johanniskraut und Arnika können dazu beitragen, Schwellungen und Blutergüsse zu reduzieren. Bei starken oder länger als zwei Tage anhaltenden Beschwerden ist es jedoch sinnvoll, einen Arzt aufzusuchen.

2. Tipp: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Fußballverletzungen zu vermeiden, ist natürlich das oberste Gebot. Aus diesem Grund lohnt es sich, vor dem Spiel ein Warm-up-Programm mit Lauf- und Ausdauertraining sowie Übungen zur Verbesserung von Geschicklichkeit, Technik und Koordination durchzuführen. Auch ein spezielles Workout zur Stärkung der Bein- und Rumpfmuskulatur verringert die Verletzungsgefahr. Wer Probleme mit der Hüft- und Beckenregion hat, sollte zudem die beckengürtelübergreifende Muskulatur trainieren. Weitere Trainingstipps zur Vorbereitung auf das Fußballspiel sind auf der Webseite bewegung-und-fitness.de/tipps-gesundheit/trainingstipps zu finden. Wichtig: Abgesehen von einem guten Warm-up-Programm spielen auch Pausen und Regenerationsphasen eine entscheidende Rolle. Wer seinen Körper vor Überlastungen schützt, verringert automatisch das Verletzungsrisiko.

3. Tipp: Kein Sport mit Verletzungen.

Geduld zahlt sich aus: Erst wenn die Fußballverletzungen gut verheilt sind, sollte man wieder mit dem Training beginnen. Verletzungen, die nicht gründlich auskuriert werden, führen häufig zu weiteren Blessuren oder Spätfolgen wie Arthrose. Wichtig ist auch, das Trainingspensum behutsam zu steigern und den Körper langsam wieder an die Belastung zu gewöhnen.

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